Bericht folgt in kürze !!! Lichtenrader BC

 

SFC Stern 1900 – LBC    3:0 (2:0)

LBC: Radünz, Wagner, Schumann, Senol (46. Fox), Marong, Jakubowski, Köhler (55. Kunz), Rehfeldt, Preisser, Silbernagel (70. Köhler), Gürsoy.
 
Ergänzungsspieler: Kunz, Fox, Walter (nur 1. Halbzeit)
 
Tore: 1:0 (18.) Akar, 2:0 (34.) Akar, 3:0 (72.) Buchem


Selbstverschuldete unnötige Niederlage

Aufgrund der Verletzungen von Krimpotic, Panning und der beruflichen Abwesenheit von Friese musste der LBC mit neufomierter Abwehr auflaufen.
Nach einem offenen Schlagabtausch in der ersten Viertelstunde ging Stern in der 18. Minute völlig überraschend in Führung als Akar ein von Schumann zu kurz geratenes Rückspiel zu Wagner erlief und anschließend den Ball über Radünz ins Lichtenrader Tor lupfte.
Der LBC hatte fortan mehr Ballbesitz und versuchte sich mit spielerischen Mitteln dem Tor von Stern zu nähern, während Stern versuchte, die Größe des Platzes mit langen Bällen auf ihre Sturmspitzen zu nutzen.
Einen dieser Langen Bälle hielt Senol mit einem offensichtlichen Handspiel auf und hatte dabei Glück, dass der Schiedsrichter dieses Vergehen nur mit einer gelben Karte sanktionierte.
Wiederum eine verunglückte Rückgabe, dieses Mal von Jakubowski zu Torhüter Radünz, konnte ein Spieler Sterns erlaufen und während Schumann den ersten Versuch abblocken konnte war Radünz gegen den Nachschuss von Akar chancenlos.
Trotzdem blieb der LBC weiter bemüht nach Vorne zu spielen, erspielte sich einige Torchancen, die jedoch nicht zwingend zu einem Tor hätten führen müssen, u.a. konnte Silbernagel, nach einer guten Kombination freigespielt, einen Ball mit links nicht im Tor unterbringen.
In der 2. Halbzeit kam der LBC stärker auf hatte deutlich mehr Ballbesitz ohne sich jedoch auch nur eine einzige zwingende Torchance zu erspielen. Die gefährlichste Aktion dabei war noch ein Fernschuss von Gürsoy.
So war es fast zwangsläufig, dass Stern einen ihrer Konter zum entscheidenden 3:0 durch Buchem nutzen konnte. Dem LBC war danach das Bemühen nicht abzusprechen, in Erinnerung an das Vorjahrs 4:4, den Anschlusstreffer zu erzielen, jedoch wollte an diesem Tag nichts brauchbares Gelingen.

Fazit: Der LBC hat sich durch eigene Fehler selbst geschlagen. Besonders bitter an der Niederlage ist, dass der LBC nun erstmals in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz steht und der Druck steigt, in den nächsten Spielen gegen Internationale (Heim) und Rudow (auswärts) zu punkten.