vs.
Lichtenrader BC


SSV Köpenick-Oberspree - Lichtenrader BC
Datum: 26.10.2014
12439 Berlin
Beginn: 11:15 Uhr
 
 

SSV Köpenick-Oberspree – Lichtenrader BC 1:0 (0:0)

 

LBC: Radünz, Krmpotic, Panning, Fox, Marong, Wagner (80. Bräuer), Konrad, Bräuer (67. Bäumker), Jakubowski, Silbernagel, Gürsoy.

 

Ers.: Bäumker

 

Tore: (90.) 1:0 Seitz

 

Unglückliche Niederlage in letzter Minute!

 

Im Auswärtsspiel beim SSV Köpenick-Oberspree setzte es für die Elf von Peter Witte eine erneute Niederlage, die unter den Kategorien „Unnötig“ und „Bitter“ verzeichnet werden kann. Die Lichtenrader mussten stark ersatzgeschwächt antreten. Den LBC fehlten mit Friese, Preißer, Reeck, Köhler, Höpner, Walter, Schumann und Grunzke wichtige Spieler aus unterschiedlichen Gründen. Dazu noch die Langzeitverletzten Kluge und Häcker. So musste Trainer Witte auf Eugen Fox aus der Ü50 zurückgreifen.

 

In der Tat gehörten die ersten 20 Minuten den Köpenicker. Mit mehr Biss und einer engagierten Laufleistung konnte der SSV immer wieder die Lichtenrader effektiv vom eigenen Tor fernhalten und machte sich die eigenen Torraumszenen zumeist nur durch die fehlende Genauigkeit im letzten Pass selbst kaputt. Danach überließen die Gastgeber dann etwas mehr Spielanteile an den LBC, die in dieser Phase 2-3 mal gefährlich vor den Kasten der Köpenicker auftauchen konnten. Nur kurz darauf gab es dann die beste Gelegenheit für den SSV (36.), als Hermstein an der Strafraumgrenze gefoult wurde aber erst im Strafraum zu Fall kommt. Schiedsrichter Lemmler zeigte sofort auf dem Punkt, was für Aufregung auf Seiten der Lichtenrader sorgte, bei den Köpenicker mit viel Verständnis aufgenommen wurde. Doch LBC-Keeper Radünz parierte den gut geschossen Elfmeter von Baumgart glänzend. Aus der gleichen Spielsituation heraus pfiff Herr Lemmler, wohl doch recht dünnhäutig, im Strafraum Freistoß, der aber nichts einbrachte. Mit 0:0 wurden schließlich die Seiten gewechselt. Die Köpenicker wurden nach der Pause wieder aktiver und kamen dann auch zu Möglichkeiten, die aber entweder von der vielbeinigen Abwehr um den stark spielenden Fox oder von Radünz abgefangen wurden. Der LBC hielt körperlich und kämpferich dagegen und nach der erneuten Einwechslung von Bräuer ergaben sich auch gleich sehr gute Chance für Ihn und Gürsoy, doch leider blieb das Glück verwehrt und man traf nur Knapp daneben oder den Pfosten. In dieser Phase hatte auch der SSV Köpenick sehr viel Glück. Als schon alle mit einem 0:0 rechneten, ließ der schwach leitende Schiedsrichter Klaus Lemmler, in der 90. Min. eine klare Abseitssituation weiterlaufen. Bei einem Weitschuss eines Köpenickers stand Seitz im passiven Abseits, durch die Aufnahme des Pfostenabpraller später aktiv im Abseits - von daher ein dicke Fehlentscheidung ..... In dem Augenblick, wo des 1:0 durch Seitz fiel, ist die Abseitssituation gegeben. Insgesamt gewinnt der SSV Köpenick-Oberspree nicht unverdient, am Ende aber sehr sehr glücklich. Mit einem 0:0 Unentschieden, hätten wohl beide Mannschaften leben können.

 

Fazit: Der LBC hat gearbeitet und gekämpft, aber es fehlte die letzte Durchschlagskraft. Die lautstarken Diskussionen auf dem Platz sorgten für unnötige Unruhe innerhalb der Mannschaft, die im nächsten Spiel gegen Hertha BSC, schnellsten abgelegt werden müssen. Eugen Fox aus der Ü50 ragte aus der Mannschaft heraus.

 

Schiedsrichter: Schiedsrichter Klaus Lemmler wurde kurzfristig für Schiedsrichter Gerald Ramme eingesetzt. Da blieb wohl nicht viel Zeit sich auf das Spiel vorzubereiten. Heute hatte Herr Lemmler nicht seinen besten Tag erwischt, was aber bei jedem mal vorkommen kann. Traurig ist nur, dass er letztendlich das Spiel am Endes entschied.