Lichtenrader BC
vs.


Lichtenrader BC - TSV Rudow
Datum: 20.09.2014
Beginn: 14:00 Uhr
 
 
Lichtenrader BC - TSV Rudow 6:0 (4:0)
 
LBC: Köhler, Krmpotic, Panning, Friese, Marong, Wagner, Kluge, Bräuer (37. Konrad), Jakubowski (46. Reeck, 79. Höpner), Silbernagel (70. Grunzke), Gürsoy.
 
Ers.: Konrad, Reeck, Höpner, Grunzke
 
 
Tore: 1:0 (8.) Silbernagel, 2:0 (15.) Wagner, 3:0 (31.) Gürsoy, 4:0 (41.) Gürsoy, 5:0 (60.) Gürsoy, 6:0 (88.) Kluge.
 
 
Ungefährdeter Heimsieg gegen das Schlusslicht!
 
Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da stand es schon 1:0 für den LBC: Eine eigentlich harmlos getretene Flanke aus über 20 Metern kam hoch in den Strafraum und wird von einem TSV Spieler mustergültig vor das eigene Tor geköpft, wo Silbernagel frei stand und die Vorlage dankend an nahm und sicher zum 1:0 (8.) einschoss. Die Gäste aus Rudow schien etwas geschockt und agierten in der Folge etwas verunsichert. Man hatte sich so viel vorgenommen, doch der Gastgeber fackelte nicht lange und ehe man sich richtig sortiert hatte, führte der LBC schon 2:0 (15.). Wagners ungestörter Schuss von der Strafraumgrenze wurde dabei etwas unglücklich vom TSV-Keeper ins Tor gelenkt. Torchancen konnten sich die Gäste in der Anfangsphase gegen eine sehr gut organisierte LBC-Abwehr nicht erspielen. Man versuchte es durchweg mit langen Bällen auf TSV-Torjäger Taric, jedoch war der bei LBC-Verteidiger Panning sehr gut aufgehoben und fast abgemeldet. Mit diesem beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken agierte der LBC nun souverän, ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen und bemühte sich, den dritten Treffer nachzulegen. Kluge war‘s dann der sich über Außen klasse durch setzte und Gürsoy mit einer hervorragenden Flanke bediente, der dann mit einer Direktabnahme auf 3:0 (31.) erhöhte. Kurz vor der Pause konnte Gürsoy dann sogar noch auf 4:0 (41.) erhöhen. Nach Wiederanpfiff kam der TSV deutlich aggressiver aus der Kabine, spielten aber umständlich, ideenlos und damit wenig gefährlich. Die wenigen Torschüsse stellte  LBC-Torwart Köhler  jedoch vor keine großen Probleme. Im Gefühl der sicheren Führung schalteten die Lichtenrader jetzt vollkommen unverständlich einen Gang zurück und ließ den Gegner etwas mehr gewähren, was dieser aber nicht ausnutzte. In Minute 60 erzielte Gürsoy sein drittes Tor in der Partie. Im gegnerischen Strafraum spielte er seine Antrittsgeschwindigkeit aus, ließ alle Gegner stehen und erhöhte auf 5:0. Für den Endstand sorgte Kluge, der eine Verwirrung im Strafraum ausnutzte und aus kurzer Distanz zum 6:0 einschoss. Nur wenige Sekunden später hatte Konrad sogar die Chance, das 7:0 zu erzielen. Doch sein fulminanter Fernschuss wurde vom Gästekeeper aus dem Angel gekratzt.
 
Fazit: Ein nie gefährdeter Sieg des LBC durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der  Özkan Gürsoy seinen zweiten Dreierpack in Folge schnürte.

Schiedsrichter: Endlich mal wieder ein Schiedsrichter, der nicht nur an der Mittelinie herumsteht. In einem sehr fairen Spiel hatte Schiedsrichter Manfred Janz keine Mühe. Abgesehen von einem Wechselfehler, war das eine Top-Leistung.