AOK Pokal-Achtelfinale


 Lichtenrader BC vs.



Lichtenrader BC - SSV Köpenick-Oberspree
Datum: 01.03.2014
Sportplatz: Halker Zeile 151, 12305 Berlin
Beginn: 14:00 Uhr
 

Lichtenrader BC - SSV Köpenick-Oberspree 5:1 (4:1)

 

LBC: Radünz, Krmpotic, Panning, Friese (85. Bäumker), Schumann, Kunze, Köhler (59. Höpner), Jakubowski, Grunzke , Silbernagel, Gürsoy.

 

Ers.: Bäumker, Reeck, Konrad, Höpner

 

 

Tore: 1:0 (15.) Gürsoy, 2:0 (24.) Gürsoy, 3:0 (27.) Köhler, 4:0 (29.) Gürsoy, 4:1 (39.) Schumann, 5:1 (48.) Gürsoy.

 

 

LBC zieht souverän ins Pokal-Viertelfinale ein!
 
Das hatten sie sich die Köpenicker sicherlich etwas anders vorgestellt. Im Duell zweier Verbandsligisten bezwang der Lichtenrader BC den SSV Köpenick-Oberspree in einem überlegen geführten Spiel auch in der Höhe verdient mit 5:1. Vor drei Wochen im Meisterschaftsspiel unterlag der LBC beim SSV noch mit 0:1. Das war in der Meisterschaft, doch der Pokal hat seine eigenen Gesetze und Pokalzeit ist in Lichtenrade schon immer was Besonderes gewesen, so auch diesmal. Trotz nasskaltem Herbstwetter sind viele Lichtenrader Anhänger am Dienstagabend gekommen. Für ein Pokalspiel unter der Woche sicherlich alles andere als selbstverständlich und sie wurden auch nicht enttäuscht. Verzichten musste Trainer Witte an diesem Abend unter anderem auf Marong, der schon im letzten Spiel angeschlagen spielte. Der LBC war von Anfang hoch konzentriert und sehr aggressiv in die Zweikämpfe gegangen. Auch spielerisch war man klar besser und haben die Köpenicker kaum zu Chancen kommen lassen. Die LBC-Abwehr stand sicher und Panning schaltete SSV-Torjäger Jopek praktisch aus. Mannschaftskapitän Jakubowski und Grunzke zogen gekonnt die Fäden im Mittelfeld und trieben das Spiel nach vorne, wo Torjäger Gürsoy seine Treffsicherheit eindrucksvoll unter Beweis stellte. In der 15. Min. schlug Gürsoy zum ersten Mal zu und schoss das verdiente 1:0 für den LBC. Vom SSV war nicht viel zu sehen, ließ man sich doch  zu sehr von den aggressiv agierenden Lichtenrader den Schneid abkaufen. Von nun an ging es Schlag auf Schlag weiter und der LBC erzielte innerhalb von fünf Minuten drei Tore. In der 24. Min. war Gürsoy nach schöner Flanke von rechts außen per Kopf zur Stelle. In der 27. Min. nutze Köhler die Verwirrung im Strafraum aus und schoss zum 3:0 ein. Anschließen war wieder Gürsoy dran, der in der 29. Min. das 4:0 für den LBC besorgte. Kurz vor der Halbzeitpause konnte Schumann (SSV) nach einer Ecke eine Unachtsamkeit in der LBC-Abwehr nutzen und zum 4:1 Anschlusstreffer für die Gäste einschießen. Auch im zweiten Abschnitt waren die Hausherren das dominierende Team, man machte dort weiter, wo man aufgehört hatte. Der überragende Mann auf dem Platz Gürsoy war heute nicht zu halten und konnte sich wiedermal von seinen Gegenspieler lösen und cool zum 5:1 in der 55. Min. vollenden. Der SSV Köpenick-Oberspree blies zwar noch einmal zur Attacke, war im Angriff aber viel zu harmlos. So brachte der Lichtenrader BC ohne große Probleme den Vorsprung über die Zeit.
 
Fazit: Eine starke und sehr disziplinierte Mannschaftsleistung des LBC. Jakubowski, Grunzke und der vierfache Torschütze Gürsoy ragten aus dem starken Team noch heraus.
 
Schiedsrichter: Schiedsrichter Heinz Günter Lübken wirkte von Anfang an lustlos, überfordert und kam kaum aus dem Mittelkreis heraus. Viele Fouls wurden übersehen. Ebenso ein Ellenbogenschlag den Grunzke einstecken musste, der nicht geahndet wurde, obwohl Herr Lübken daneben stand. Zeichen seine Assistenten an der Außenlinie hat er oft übersehen bzw. deutlich zu spät gesehen, was immer zu Diskussionen führte. Die Zuschauer schüttelten wegen der grausamen Leistung den Kopf. Traurig, traurig, traurig