LBC – SSV Köpenick/Oberspree 0:2 (0:1)

 

LBC: Radünz, Marong, Schumann, Döge, Senol (65. Bäumker), Rehfeldt, Friese, Jakubowski, Wagner, Preisser, Grunzke
 
Ergänzungsspieler: Bäumker, Walter

 
Tore: 0:1 (21.) Sabrowski, 0:2 (88.) Seitz

 

 

Enttäuschende Niederlage

 

Eigentlich war allen Spielern die Bedeutung dieser Begegnung bewusst – nur noch 3 Heimspiele und die Distanz zum dritten und letzten Abstiegsplatz denkbar knapp. Hinzu kam das Fehlen von Gürsoy, der sich im Halbfinale schwer verletzte und nach einer OP des gebrochenen Schlüsselbeins wohl leider für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

 

Ein Blick auf die Aufstellung des Gegners verriet, dass Köpenick ersatzgeschwächt antreten musste, weil einige Spieler für ihre 7er Altliga-Mannschaft abgestellt wurden.

 

In der 1. Halbzeit gelang es dem LBC in keiner Phase, den Gegner zu dominieren und 100%-ige Torchancen herauszuspielen. Ein möglicher Grund war natürlich auch das intensive Pokalhalbfinale, welches 4 Tage zuvor verloren wurde, obwohl dies nach dem Spiel von keinem Spieler aus mögliche Begründung für die gezeigte Leistung hervorhoben wurde.

Obwohl durch das verstärkte Mittelfeld die Defensive gestärkt wurde konnte Köpenick einen Angriff in der 21. Minute erfolgreich abschließen, als der kräftige Sabrowski von der Strafraumgrenze abzog und Marong diesen Schuss unglücklich abfälschte, so dass Radünz keine Abwehrmöglichkeit hatte – 1 :0.

Danach stellte der LBC um, indem Preisser als zweite Spitze Grunzke im Sturm unterstützen sollte. Vorerst änderte sich nichts am Spielverlauf.

 

In der Halbzeitpause wurde die Order ausgegeben, Köpenick früh zu stören.

Das blieb jedoch reine Theorie, da die Mannschaft dies nicht richtig umsetzen konnte. Vieles blieb Stückwerk, oftmals wurde mit langen Bällen operiert, die keinen Abnehmer fanden. Auch sämtliche Standards wie Freistöße oder Ecken ergaben keine Torgefahr, so dass der Köpenicker Torsteher einen entspannten Nachmittag hatte.

 

Zufriedenstellend war lediglich die Abwehr, aus der Radünz herausragte, indem er den LBC mit einigen Paraden im Spiel hielt.

Mit einem Konter kurz vor Schluss setzte Seitz den endgültigen Schlusspunkt als er einen gut vorgetragenen Konter der Köpenicker zum 2:0 einschob.

 

 

 

Fazit:

Der LBC hat gegen den Tabellen-Zweiten mögliche Punkte liegen gelassen und ist nun gezwungen, in den nächsten 3 Spielen (Spaki, Viktoria, Hertha), allesamt auswärts, mit überraschenden Punktgewinnen diese Niederlage auszugleichen.

 

Danach folgen 2 wahrscheinlich entscheidende Heimspiele gegen Lichtenberg und SCC vor einem möglichen Endspiel am letzten Spieltag bei Brandenburg.