Lichtenrader BC vs.


Lichtenrader BC - FC Brandenburg 03
Datum: 15.11.2014
Sportplatz: Halker Zeile 151, 12305 Berlin
Beginn: 14:00 Uhr
 
 
Lichtenrader BC - FC Brandenburg 03 2:3 (2:2)
 
LBC: Radünz, Marong (58. Gollub, 75. Schumann), Panning, Friese, Krmpotic, Silbernagel, Preißer (32. Köhler), Jakubowski, Höpner (68. Bäumker), Grunzke, Gürsoy.
 
Ers.: Reeck, Schumann, Bäumker, Gllub, Köhler
 
 
Tore: 1:0 (7.) Jakubowski, 1:1 (15.) Dikmen, 1:2 (30.) Dikmen, 2:2 (40.) Jakubowski (FE), 2:3 (55.) Boya.
 
 
LBC im Abstiegskampf angekommen!
 
Die Negativserie des Lichtenrader BC hält an. Trotz einer Leistungssteigerung kassierte der Tabellen-8. am Samstag mit 2:3 (2:2) zu Hause gegen den FC Brandenburg 03 bereits die fünfte Niederlage nacheinander in der Verbandsliga. Da auch die Konkurrenten aus Steglitz, Rudow und Schöneberg an diesem Spieltag patzten, beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz drei Spieltage vor der Winterpause weiterhin sieben Punkte. Im Gegensatz zur Vorwoche konnte Trainer Witte wieder auf mehr Spieler zurückgreifen, was sich anfangs im Spiel bemerkbar machte. Die Hausherren begannen konzentriert und mit sicheren Bällen gegen den erwartungsgemäß stark auftretenden FC Brandenburg. Nach 7 Minuten erzielte Jakubowski mit einem Kunstschuss von der rechten Strafraumgrenze ins lange untere Eck, früh das 1:0 für den LBC. Diese frühe Führung motivierte die ohnehin schon aktive Mannschaft des LBC weiter und man befand sich oft in der gegnerischen Hälfte mit entsprechenden Chancen. Gürsoy und wenige Minuten später Grunzke, hätten das Spiel früh entscheiden können, scheiterten aber frei vor dem Tor am überragenden FCB03-Keeper Dohnke. Die Gäste kamen dann nach Anlaufschwierigkeiten besser ins Spiel und konnten etwas überraschend in der 15. Spielminute den Ausgleich erzielen, als man mit einem einfachen Doppelpass am Strafraum die komplette LBC-Abwehr schlecht aussehen ließ und Dikmen zum 1:1 vollstreckte. Ab der 25. Minute kippte das Spielgeschehen und Brandenburg war fortan am Drücker. Etwas später ließ man den Gästen wiedermal zu viel Platz, die erneut Dikmen in der 30. Min. dann zur 1:2 Führung nutzte. Die Brandenburger machten nun noch mehr Druck und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit vielen brisanten Szenen. Alleine LBC-Keeper Radünz war es zu verdanken, dass der LBC nicht noch höher zurücklag, als er 2-3-mal Eins-gegen-Eins rettete. Allerdings gelang es auch den Lichtenrader einige wenige Male, die stabile Gäste Abwehr zu durchbrechen. Als Grunzke mehrere Gegner im Strafraum um kurvte und dann vor Torabschluss gefoult wurde, zögerte Schiedsrichter Janz nicht lange und entschied auf Strafstoß. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jakubowski sicher zum 2:2 Ausgleichstreffer (40.) und Pausenstand. Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild: Konzentrierte Aufbauarbeit des LBC wurde durch frühes angreifen schwer gemacht und die Verteidigung des FC Brandenburg hatte zu jeder Zeit alles fest im Griff. Spielzüge die bis zum Strafraum durchgezogen wurden, waren sichere Beute der beiden hervorragenden Torleute Dohnke und Radünz. So ist eigentlich die zweite Halbzeit schnell erzählt: Boyas gezielter Schuss ins rechte untere Eck brachte das 2:3 in der 55. Min. für den FC Brandenburg. Als der schon angeschlagen ins Spiel gegangene Marong verletzt den Platz verlassen musste (58.), ging die Ordnung im Spiel der Hintermannschaft des LBC völlig verloren. Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen und spielten munter nach vorne. Die Heimmannschaft versuchte es mit langen Bällen, während der Gast aus Charlottenburg das Spiel von hinten aufzubauen versuchte. Beide Mannschaften blieben aber ohne weiteren Erfolg. Ein unglaublich spannendes und von beiden Seiten sehr fair geführtes Spiel endete mit einer weiteren Niederlage für den LBC in einem Spiel das auch 6:6 hätte ausgehen können, wenn beide Mannschaften nur ihre 100 Prozentigen genutzt hätten.
 
Fazit: Trotz einer Leistungssteigerung konnten wieder keine Punkte eingefahren werden. Für den LBC hat jetzt der Abstiegskampf begonnen. Radünz ragte beim LBC heraus.
 
Schiedsrichter: Schiedsrichter Manfred Janz hatte heute seine Höhen und Tiefen im Spiel, zog seine Linie aber konsequent durch und hatte die Partie stets im Griff.