Auswärtsspiel   Samstag   14.03.15 -- 16:30  bei  TSV Rudow

 

TSV Rudow – LBC    2:2 (1:0)

LBC: Radünz, Grunzke (60. Kunz), Schumann, Panning, Wagner, Jakubowski (75. Köhler), Senol (80. Grunzke), Köhler (46. Friese), Rehfeldt, Silbernagel, Gürsoy.
 
Ergänzungsspieler: Kunz, Friese
 
Tore: 1:0 (23.) Süssbrich, 2:0 (58.) Fiedler, 2:1 (75.) Gürsoy, 2:2 Köhler (83.)


Ein Punkt gewonnen oder zwei verloren?

Wieder musste Trainer Witte aufgrund einiger kurzfristiger Absagen improvisieren. Umso bemerkenswerter, dass sich mit Jakubowski und Friese zwei Spieler zur Verfügung stellten, die aufgrund ihrer Erkältung eigentlich im Bett hätten liegen sollen - tolle Einstellung.

Bevor sich der LBC mit dem gewöhnungsbedürftigen neuen Kunstrasen zurecht gefunden hatte stand es schon 1:0 für Rudow durch einen Distanzschuss von Süssbrich. Der LBC versuchte vorwiegend mit langen Bällen auf die Stürmer zum Erfolg zu kommen. Die gefährlichsten Szenen entstanden jeweils durch Standardsituationen, wo insbesondere Gürsoy Pech hatte, als er nach einer Freistoß-Flanke einen Kopfball knapp neben das Tor platzierte.

Beide Mannschaften waren danach bemüht nach vorne zu spielen, wobei der LBC die größeren Spielanteile hatte, jedoch ergaben sich in der 1. Halbzeit keine zwingenden Torchancen, weil die Rudower Abwehr die meisten Flanken und Ecken leicht klären konnte.

In der 2. Halbzeit begann der LBC das Spiel in die Hälfte Rudows zu verlagern, die ihrerseits nun aufs Kontern aus waren. Bei einem dieser Konter fädelte dann Rudow-Stürmer Taric bei Friese ein, worauf der Schiri zu Unrecht auf Strafstoß entschied - 2:0 für Rudow. Aber noch bleib genug Zeit, das Spiel zu drehen.
Die ungestümen Angriffe des LBC endeten entweder schon an der Strafraumgrenze oder aber die Bälle wurden hoch in den Strafraum geschlagen und konnten problemlos abgewehrt werden. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum war es dann Gürsoy, der im Nachsetzen das befreiende Anschlusstor erzielte. Nun schien es eine Frage der Zeit wann der Ausgleich fällt, zumal Rudow durch eine gelb-rote Karte dezimiert war. Zum Ausgleich bedürfte es jedoch einer Flanke von Köhler (wahrscheinlich so gewollt), die im hinteren Torwinkel einschlug.

Ohne die Versäumnisse des LBC auf den Schiri zu schieben gab es jedoch gerade in der 2. Halbzeit einige strittige Situationen, in denen der Schiri jeweils für Rudow entschied, so u.a. als Rehfeldt in den Strafraum eindrang und gefoult wurde, verlegte der Schiri den Tatort außerhalb des Strafraumes und es gab daher nur Freistoß statt eines möglichen Elfmeter und als Gürsoy einschussbereit vor dem Tor durch einen Abseitspfiff gestoppt wurde.  

Fazit: Die Einstellung stimmt (Kranke stellen sich zur Verfügung), Moral stimmt (aus 0:2 ein 2:2) und trotzdem haben wir zwei Punkte liegen lassen. Somit muss beim nächsten „6-Punkte-Spiel“ gegen Hermsdorf eine deutliche Leistungssteigerung erfolgen. Grundlage dazu könnte eine gute Trainingsbeteiligung und die Rückkehr einiger verletzter Spieler sein.