Lichtenrader BC
vs.
 

Lichtenrader BC - FSV Spandauer Kickers
Datum: 11.10.2014
Sportplatz: Halker Zeile 151, 12309 Berlin
Beginn: 14:00 Uhr
Treffpunkt: 12:30 Uhr
 
 
Lichtenrader BC – FSV Spandauer Kickers 0:2 (0:1)
 
LBC: Radünz, Krmpotic, Panning, Friese, Marong, Silbernagel (46. Preißer), Wagner, Jakubowski, Höpner, Grunzke, Gürsoy.
 
Ers.: Walter, Reeck, Preißer, Konrad
 
Tore: 0:1 (44.) Ebel, 0:2 (72.) Toseo 
 
 
Erste Saisonniederlage kassiert!
 
Im Nachholspiel des siebten Spieltags hat es den Lichtenrader BC erwischt. 0:2 (0:1) unterlagen die Lichtenrader Zuhause den FSV Spandauer Kickers und mussten damit nach fünf Spielen ohne Niederlage die erste Pleite verkraften. Gegen die Mannschaft aus Spandau wurde der LBC hierbei sehr schmerzlich auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der FSV stellte vor allem in der Defensive seine gesamte Klasse unter Beweis und blieb ohne Gegentreffer. LBC-Trainer Peter Witte musste seine erste Elf im Vergleich zum 3:3- in Hermsdorf verletzungs- (Kluge), krankheits- (Bräuer) und arbeitsbedingt (Köhler) auf drei Positionen ändern. Die Hausherren begannen stark, nach einer Viertelstunde waren aber auch die Gäste gut im Spiel und je länger das Spiel lief, umso sicherer wurde der FSV und riss das Spiel förmlich an sich. Etwas Zählbares kam dabei aber nicht heraus. Beim LBC wurde viel mit hohen und weiten Bällen gearbeitet, was für die Stürmer nicht immer leicht zu verarbeiten war. Der Gegner setzte viel Einsatz und Kampfeswillen entgegen, agierte jedoch glücklos vorm Tor. Erst Ebel konnte  per Fernschuss aus 20 Meter (44. Min.) Torhüter Radünz zur umjubelten 0:1 Führung für die Kickers überwinden. Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte Trainer Witte Preißer in die Partie, um die bis dahin weitestgehend lahmende Offensive zu beleben, die dem Lichtenrader Spiel jedoch nicht wirklich weiterhalf, man spielte in der zweiten Halbzeit praktisch "ohne" Mittelfeld, niemand zog die Fäden im Zentrum. Dafür konnte Lischewski (Nr.11) auf Spandauer Seite 90 Min. lang ungestört im Mittelfeld schalten und walten, wie er wollte und setzte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Eine kurze Unachtsamkeit der LBC-Abwehr nutzt eben jener aus, um einen Freistoß schnell auf Teseo auszuführen, der ungestört zum 0:2 einschießen konnte. Nach dem Zwei-Tore-Rückstand waren die Hausherren zwar bemüht, doch man fand den Dosenöffner zum möglichen Anschlusstreffer nicht. Die größte Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte Marong, als er im 5m Raum nur den Fuß hinhalten musste, aber den Ball nicht richtig traf. Wenige Minuten später versagten dann Torjäger Gürsoy die Nerven, als er nach einem Steilpass allein auf das Tor von Spandau zulief und knapp am Tor vorbeizog. Hätte der LBC hier getroffen, hätte dies den Spielverlauf vollkommen auf den Kopf gestellt. Die Spandauer Kickers spielten die Partie mit der doppelten Führung im Rücken dann locker zu Ende. Die Gastgeber steckten zwar nie auf, erarbeiteten sich aber kaum noch Gelegenheiten, waren zu harmlos unterwegs. Die große Leidenschaft der letzten Wochen war mit wenigen Ausnahmen nicht erkennbar. Die Partie lag weit unter den eigenen Ansprüchen, und so musste man den Gästen zu einem „verdienten Sieg“ gratulieren.  
 
Fazit: Man hatte sich viel für dieses Spiel vorgenommen doch es gelang heute nicht viel.
 
Schiedsrichter: So agiert und reagiert nur ein Schiedsrichter, der beim Berliner Fußballverband Narrenfreiheit hat. Schiedsrichter Fritz Wutke war selten auf Ballhöhe und hatte enorme Schwierigkeiten mit der Abseitsregel. Dafür waren seine provozierenden Gesten geradezu hollywoodreif.