vs.
Lichtenrader BC


SC Charlottenburg - Lichtenrader BC
Datum: 09.11.2014
Sportplatz: Waldschulallee 34-45, 14055 Berlin
Beginn: 10:30 Uhr
 
 
SC Charlottenburg - Lichtenrader BC 4:2 (2:2)
 
LBC: Zaake, Krmpotic, Panning, Friese, Köhler, Marong (46. Konrad), Fox, Jakubowski, Preißer (46. Reeck), Silbernagel, Gürsoy.
 
Ers.: Konrad, Reeck
 
 
Tore: 1:0 (15.) Hatesaul, 1:1 (19.) Gürsoy, 2:1 (21.) Phil, 2:2 (28.) Matthies (ET), 3:2 (81.) Hatesaul, 4:2 (85.) Mohr.
 
Außer Spesen nichts gewesen  - Verletztenmisere bei LBC reißt nicht ab.
 
Der Lichtenrader BC um das Trainer und Betreuergespann Peter Witte und Ralf Wandt durchläuft mit seiner Mannschaft gerade eine äußerst schwierige Zeit. Zehn verletzte Spieler muss man derzeit im kompletten Kader kompensieren, darunter sind viele Leistungsträger der Mannschaft. Die 4:2-Auswärtsniederlage gegen den SC Charlottenburg war bereits die vierte Pleite in Folge und hatte den Sturz auf Platz acht der Tabelle zur Folge. Das Spiel begann recht verhalten. Beide Mannschaften tasteten sich lange Zeit gegenseitig ab, zaghafte Zweikämpfe im Mittelfeld prägten in der Anfangszeit das Geschehen auf dem Platz. Nunmehr kam SCC immer besser ins Spiel und die Abwehr der Lichtenrader kam immer mehr ins Schwimmen, was damit endete, dass die Charlottenburger durch Hatesaul in der 15. Min. mit 1:0 in Führung gingen. LBC Torjäger Gürsoy war meistens auf sich alleine gestellt und konnten sich selten in Szene setzen, konnte aber trotzdem kurz nach der SCC-Führung den Ausgleich zum 1:1 für den LBC erzielen (19.). Die Gastgeber ließen sich davon nicht beirren und machten weiter Druck auf das Tor des LBC. Folglich fiel in der 21. Min. der verdiente Führungstreffer durch Pihl. Erst danach begann der Lichtenrader BC die Zweikämpfe anzunehmen und Akzente nach vorne zu setzen. So konnte man wieder kurz nach dem Rückstand erneut ausgleichen, was SCC-Keeper Matthies zu verdanken war, der eine schöne Hereingabe selbst ins Tor faustete. Nach dem Seitenwechsel brachten einige Umstellungen bei den Gästen aus Lichtenrade mehr Sicherheit in der Defensive und wieder mehr Druck nach vorne. Zunächst war es der SCC der durch eine Großchance in Führung hätte gehen können, scheiterte aber an den starken LBC-Keeper Zaake. Etwas später hatte Gürsoy Pech als sein Heber über den Torwart vor dem leeren Tor aufsprang und auf dem Netz landete. Der SC Charlottenburg spielt stark, aber der Lichtenrader BC konnte dagegen halten, doch in der Schlussphase legten die Hausherren dann nochmal zu. Kurz vor Schluss lief der LBC dann in einen Konter der Platzherren. Den ersten Ball konnte Keeper Zaake noch parieren, aber beim Nachschuss war er chancenlos und der überragende Hatesaul erzielte das 3:2 für den SCC (81.). Am Ende konnten die Charlottenburger noch auf 4:2 (85.) erhöhen. Nach einem Pass in die Tiefe hatte Torwart Zaake einen Blackout, säbelte beim Herauslaufen am Ball vorbei und servierte dem nachsetzenden Mohr das Erfolgserlebnis auf dem Silbertablett.  
 
Fazit: Auch wenn der Sieg nicht unverdient für den SCC ist, war heute mehr drin. LBC Torwart Zaake glänzte 84. Minuten lang.
 
Schiedsrichter: Leider war Schiedsrichter Rainer Ring in diesem Spiel mit Abstand der schlechteste Mann auf dem Platz und war in der sehr fairen und spannenden Partie mit der Spielleitung total überfordert.