vs.
Lichtenrader BC



SV Lichtenberg 47 - Lichtenrader BC

 

 

Samstag, 6. Dezember 2014

 

 

 

  14:00 Uhr

 

 

Sportanlage

 

 

Bornitzstr. 83 • 10365 Berlin

 

 

 

 

 

SV Lichtenberg 47 – Lichtenrader BC 2:3 (1:1)
 
LBC: Radünz, Marong, Panning, Friese, Kunz, Schumann, Köhler, Jakubowski, Silbernagel, Grunzke, Gürsoy.
 
Ers.: Fox, Krmpotic, Preißer
 
Tore: 0:1 (4.) Gürsoy, 1:1 (28.) Jacobi, 2:1 (60.) Zöphel (FE), 2:2 (82.) Gürsoy, 2:3 (90+2) Gürsoy.

 


 Mit Willen zum Sieg!
 
Das bedeutsame Spiel wurde von den letzten Moikanern des LBC (Reserve: verletzter Krmpotic; erfahrender Fox) mit der notwendigen Ernsthaftigkeit angegangen. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz kam der LBC besser ins Spiel und belohnte sich früh mit dem Führungstreffer durch Gürsoy, der nach einer Hereingabe im Strafraum genug Zeit hat, um den Ball aus 8 Metern mit einem Schlenzer sicher im langen Eck unterzubringen. Die Lichtenberger steckten diesen Rückstand jedoch gut weg und verlagerten das Spiel ihrerseits mit langen Bällen aus der Verteidigung in Richtung LBC-Tor. Die quirligen Zschöpel und Jacobi stellen das zentrale Mittelfeld um den bemühten Friese immer wieder vor Probleme. So nutzte der Gastgeber eine unorganisierte Abseitsfalle über die rechte Seite aus. Der kluge Rückpass von der Grundlinie an die Strafraumgrenze wurde vom freistehenden Jacobi per Flachschuss zum verdienten Ausgleich verwertet.
Das temporeiche und hart umkämpfte Spiel fand auch in der zweiten Halbzeit seine Fortsetzung, in der Schiri Lemmler zwar stets um seine Linie bemüht war, jedoch immer überfordert wirkte. Nach einem langen Ball in den Strafraum zeigte Lemmler auf den Punkt, als es zwischen Panning und Blumeier „klapperte“. Zschöpel verwandelte unter die Latte. Jetzt war der LBC gefordert, die drohende Niederlage abzuwenden und zeigte entgegen der Vorwochen Charakter und blies zum Angriff. Das Spiel wurde wieder weiter nach vorne geschoben und die gegnerische Abwehr ein ums andere Mal unter Druck gesetzt. Gürsoy und Grunzke nun auch besser „verteidigten“, verpassten mehrmals knapp. Die Lichtenberger versuchten mit einem dritten Tor den Sack zuzumachen, fanden aber in Radünz ihren Meister, der zwei Hochkaräter in größer LBC-Not entschärfte und seine Mannschaft somit im Spiel hielt. Die Belohnung folgte spät durch den heute überragenden Gürsoy per Kopf in der 82 Min. zum viel umjubelten Ausgleich. Diesen psychologischen Vorteil wollte die Mannschaft von Trainer Witte nun ausnutzen und drängte auf den Sieg, der nach einem schönen Konter und Querpass von Grunzke in der Nachspielzeit Gürsoy vor die Füße fiel, der mit seinem dritten Streich nur noch einschieben musste. Eine Partie, die aus Lichterberger Sicht sicherlich mit einem Remis hätte enden müssen, bescherte zum Nikolaus dem LBC drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Mit dem heute gezeigten Willen und dem Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten bin ich guter Dinge, dass es an der Halker Zeile auch in der kommenden Saison 2015/2016 Verbandsligafussball zu sehen gibt.
 
Danke an Alle für das bisher Geleistete, insbesondere an Ralle und Peter und Frohe Weihnachten
 
Euer Capitano
(T. Jakubowski)