Viktoria 89 - LBC 3:1 (0:0)

 

LBC: Radünz, Marong, Schumann, Kunz, Senol, Jakubowski, Preisser, Rehfeldt, Silbernagel, Grunzke, Bäumker (75. Rendic)
 
Ergänzungsspieler: Rendic

 
Tore: 0:1 (46.) Preisser, 1:1 (47.) Wendl, 2:1 (67.) Heiler, 3:1 (85) Tokan

 

 

Mit dem letzten Aufgebot gut verkauft

 

Diesmal waren zum Spielbeginn genau 11 Spieler anwesend, d.h. alle wussten, dass es heute nur um Schadensbegrenzung geht. Später kam dankenswerter Weise noch Rendic hinzu, der sich spontan zur Verfügung stellte.

 

In der 1. Halbzeit stand der LBC gut in der Defensive lediglich Kunz´ Gegenspieler konnte ihm ein ums andere Mal entwischen und wir hatten schon nach 20 Minuten Glück, dass der gute Schiri nach einem Foul von Kunz im Strafraum nicht auf Elfer für Viktoria entschied.

 

Nach und nach kam der LBC aus der Defensive und gestaltete das Siel offen. So hatten wir auch die größte Torchance im ersten Abschnitt als Silbernagel, wahrscheinlich selbst überrascht wie frei er steht, den Ball aus 5m Entfernung deutlich über das Tor schoss – schade.

 

Die zweite Halbzeit begann furios, indem Preisser einen schönen Distanzschuss im Dreiangel versenkte – 1:0.

 

Die Freude darüber währte jedoch nicht lange, denn schon im ersten Angriff nach dem Anstoß erzielte Viktoria den Ausgleich. Zuvor wurde der Ball anstatt ins Seitenaus zur Ecke geklärt, diese wurde dann prompt per Kopf durch einen relativ frei stehenden Viktoria-Angreifer versenkt.

 

Auch das 2.1 folgte direkt nach einem Eckball, als Heiler den Ball ungestört einköpfen konnte.

 

Als wir in der Schlussphase auf den Ausgleich drängten leiteten wir selbst durch einen groben Fehlpass im Mittelfeld einen Konter von Viktoria ein den Tokan problemlos zum 3:1 abschließen konnte.

 

Nachdem Lichtenberg gewann und Stern 1900 einen Punkt holte sind wir am Ende des Spieltages nun auf einem Abstiegsplatz gelandet.

Von nun an muss niemand mehr nur auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen, sondern wir müssen selbst aus den letzten 4 Spielen die notwendigen Punkte holen – am besten beginnen wir damit am nächsten Sonntag bei Hertha BSC.