vs.
Lichtenrader BC


SV Blau Weiss Berlin - Lichtenrader BC
Datum: 29.03.2014
Sportplatz: Rathausstr. 10A, 12105 Berlin
Beginn: 14:00 Uhr
 
 
SV Blau Weiss Berlin - Lichtenrader BC 3:2 (1:1)

 
LBC: Radünz, Krmpotic, Panning, Friese, Marong (65. Wagner), Walter (65. Konrad), Kluge (80. Kaehlitz), Silbernagel, Jakobowski, Grunzke, Gürsoy.
 
Ers.: Wagner, Konrad, Reeck, Kaehlitz. 
 
Tore: 0:1 (20.) Grunzke, 1:1 (23.) Seidel, 2:1 (72.) Seidel, 2:2 (85.) Rohnke (ET), 3:2 (90+1.) Schier.
 
 
Kein Sieg – kein Unentschieden – keine Punkte !
 
Im Vorfeld dieses Spieles ging es bei einigen LBC - Spielern mehr darum, welche eingekauften Starspieler beim SV Blau Weiss spielen oder nicht. Am Ende hat eine verstärkte B-Mannschaft mit 1-2 Ü50 Spieler, für den LBC gereicht. Aber auch LBC Trainer Peter Kaehlitz musste auf Bräuer, Krüger, Pfundt und Schumann verzichten. Dafür konnte er wieder auf Walter zurückgreifen, der nach seinen zweiwöchigen Urlaub, für einige etwas übberraschend, direkt auf dem Spielfeld landete. Mit Rückenwind durch Siege aus den beiden letzten Meisterschaftsspielen ging der LBC hoch motiviert in das Spiel und war von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft und konnten durch schnelle Ballführung und geschicktem Stellungsspiel jegliche Angriffsversuche der Gäste frühzeitig im Keim ersticken. Blau Weiss hatte Schwierigkeiten, die LBC-Stürmer Grunzke und Gürsoy in den Griff zu bekommen und hatte vor allem in der ersten halben Stunde Probleme bei der Abwehrarbeit. So war es Grunzke der einen der vielen Angriffe in der 20. Min. mit viel Ruhe und Übersicht zum 0:1 einschoss. Es dauerte nur wenige Sekunden, als nach dem Wiederanstoß das 0:2 für die Gäste aus Lichtenrade fallen müsste. Nach einem Konter wurde Silbernagel von der Seite perfekt vor dem Tor frei gespielt, doch leider verfehlte er das Tor und vielleicht sogar eine kleine Vorentscheidung. So kam es, wie es kommen muss. Wenn man die Chancen nicht nutzt, wird man bestraft. So fiel wie aus dem Nichts das 1:1 in der 23. Spielminute. Einen blind nach vorne geschlagener Ball wurde von drei LBC-Abwehrspieler nicht klärt und Seidel konnte in aller Ruhe ohne Gegenwehr den Ball annehmen. Dieser bedankte sich und knallte den Ball aus 20 m auf den kurzen Pfosten, wo auch Radünz überrascht wurde und nicht gut aussah. Dies war nicht die erste Chance sonder der erste Schuss von Blau Weiss auf das LBC Tor! Die LBCer drückten jetzt weiter und kamen zu weiteren Möglichkeiten, ohne dass jedoch ein Treffer fallen wollte. Die Gastgeber aus Mariendorf versuchten es immer wieder über den schnellen und agilen Stürmer Reimelt, was nur selten zum gewünschten Erfolg führte, aber immer gefährlich war. 10 Minuten vor der Pause passten sich die Lichtenrader dem langsameren Tempo des Gegners an und so musste man sich statt einer deutlichen Führung mit einem 1:1 zur Pause begnügen. Nach dem Seitenwechsel machte der LBC wieder Druck, konnte aber einfach den Führungstreffer nicht erzielen. Als man sich dann wieder dem Tempo der Gastgeber anpasste und teilweise das Fußballspielen einstellte wurde das Spiel offener und war von Spannung geprägt. Auf beiden Seiten gab es gute Chancen ein Tor zu erzielen, was dann den SV Blau Weiss erneut durch Seidel zum 2:1 in der 72. Min. gelang, als sich die LBC-Abwehr zu leicht ausspielen ließ. Erst nach dem Rückstand schienen die Lichtenrader wieder aufzuwachen. BW-Spieler Rohnke hatte es der LBC zu verdanken, dass man durch ein Eigentor in der 85. Min. noch im Spiel blieb und wenigsten einen Punkt mitnehmen würde. LBC Trainer Kaehlitz gab jetzt die taktische Anweisung das Unentschieden zu halten aus, was aber leider von seiner Mannschaft ignoriert wurde. In einer turbulenten Schlussphase hatten die Lichtenrader noch einige gute Chancen den Siegtreffer zu erzielen. So hätte Wagner zum Held werden können, wenn er aus Nahdistanz eingeköpft hätte. Aber auch Gürsoy und Grunzke hätten noch alles klar machen können, scheitert aber an ihrer Eigensinnigkeit. Silbernagel und Konrad standen beide Male frei vor dem Tor. In der Nachspielzeit ging dann Reimelt auf und davon und legte den Ball präzise quer zu Schier der dann sicher zum 3:2 Endstand einschob. So macht man das!
 
Fazit: An dieser Stelle muss man einfach dem Gegner Respekt zollen, der sich zu keinem Zeitpunkt aufgab. Wie schon so oft in dieser Saison machte der LBC den Gegner aufgrund eigener Schwächen wieder stark.
 
Schiedsrichter Ramme hatte mit dem sehr fairen Spiel kaum Probleme, war aber insgesamt selten auf Ballhöhe.