vs.
Lichtenrader BC


SSV Köpenick-Oberspree - Lichtenrader BC
Datum: 25.08.2013
12439 Berlin
Beginn: 11:15 Uhr

SSV Köpenick-Oberspree - Lichtenrader BC 3:1 (1:0)

LBC: Radünz, Marong, Panning, Konrad, Hecker, Schumann ( 80. Krmpotic), Kluge (75. Müller), Wagner, Krüger, Breuer (46. Schmidt), Grunzke (21. Silbernagel).

Ers.: Müller, Schmidt, Krmpotic, Silbernagel

Tore: 1:0 (31.) Erler, 1:1 (57.) Silbernagel, 2:1 (75. Min.) Hermstein, 3:1 (80.) Jopek.
 
Außer Spesen nichts gewesen!
 
In der abwechslungsreichen ersten Halbzeit hatten die Gastgeber anfangs mehr von Spiel, konnten dies aber nicht in Tore umsetzen. Der LBC aber kam immer besser ins Spiel. Vor allem Krüger und Breuer setzten über die Außenlinien die Hausherren mit Ihrer Schnelligkeit vor Problemen. Auch Wagner glänzte im Spielaufbau und in der Abwehr und zeigte sich als glänzender Spielgestalter.
So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel Mitte der ersten Halbzeit. Beide Torhüter konnten häufig mit tollen Paraden überzeugen und ihre Mannschaft vor dem Rückstand bewahren. Die größte Chance für die Köpenicker hatte Jopek, als er allein auf den Gästekeeper zu lief aber am hervorragend parienden LBC Torwart Radünz scheiterte. Etwas getrübt wurde das positive Gesamtbild durch viel zu viele unnötige Fouls seitens der Köpenicker, die nun versuchten durch übertriebene Härte wieder ins Spiel zu finden. So musste Grunzke schon in der 21. Min. verletzt das Spielfeld verlassen, aber auch Marong oder Krüger wurden von den Gastgebern nicht verschont. Die Lichtenrader ließen aber nicht locker und hatten durch Grunzke, Krüger hervorragende Möglichkeiten, die immer wieder vom gut aufgelegten SSV-Keeper Schröder mit Glanzparaden entschärft wurden. Nach einer halben Stunde fiel dann doch das erste Tor etwas glücklich für die Köpenicker. Nach eine scharfen hereingebe von rechtsaussen konnte Keeper Radünz den Ball nur nach vorne abwehren, Erler reagierte am schnellsten und schoss aus vollem Lauf in der 31. Min. das 1:0. Zum Ende der ersten Halbzeit hatte der LBC durchaus die Möglichkeiten zum Ausgleich die aber durch die vielbeinige SSV-Abwehr letztlich unterbunden wurden. Einen ganz schwachen Tag erwischte Schiedsrichter Burdajewicz. Leider konnte bzw. wollte sich der schwache Schiedsrichter dem guten Niveau der Partie nicht anpassen und brachte durch manch seltsame Entscheidung eine recht negative Stimmung ins Spiel. Aber was will man von jemandem erwarten, der brutale Fouls verharmlost und die Meinung vertritt „es wäre alles nicht so schlimm“. Nach der Pause ging es ausgeglichen weiter, doch die Gäste machten mehr Druck. Krüger konnte sich auf der rechten Seite im Laufduell klasse durchsetzen und mustergültig auf Silbernagel flanken, der den Ball in der 57. Min. zum verdienten Ausgleich sicher einköpfte. Die Gastgeber versuchten wieder über Härte das Spiel in den Griff zubekommen. Leidtragender war diesmal Verteidiger Panning der einige Minuten behandelt werden musste, als der Köpenicker Hermstein ohne Rücksicht auf Verluste mit voller Absicht auf den Gegenspieler los ging. Wer dachte das der Schiedsrichter die fällige rote Karte zieht, sah sich getäuscht. Jetzt war der Lichtenrader BC wenige Minuten dem Führungstreffer näher als der SSV Köpenick-Oberspree. Leider wurden die Chancen regelrecht vor dem Tor verstolpert. Praktisch im Gegenzug als der LBC in Führung gehen musste, konnte ausgerechnet Hermstein quasi ohne Gegenwehr über das halbe Spielfeld laufen und in der 75. Min. zum 2:1 für Köpenick einschießen. Zum Schluss warf der LBC noch einmal alles nach vorne um den Anschlusstreffer zu erzielen. Als dann noch Kluge im Mittelfeld unnötig zu Boden gestreckt wurde und verletzt das Spielfeld verlassen musste, forderten die Lichtenrader erneut die rote Karte vom Schiedsrichter, der auch in dieser Situation total versagte. Das ganze gipfelte dann in der 85. Min. in einer gelben Karte und wenige Sekunden später in einer gelb-roten Karte gegen Konrad wieder, weil der sich lautstark beschwerte. Zuvor konnte Jopek in der 80. Min. noch das 3:1 für die Köpenicker erzielen.
Fazit: Der SSV Köpenick-Oberspree hat drei Punkte, der Lichtenrader BC mehrere Verletzte. Mit ausschlaggebend war, dass der LBC in der zweiten Halbzeit in Punkto Zweikampf einfach zu wenig gegengehalten hat und wie so oft wurden die eigenen Torchancen nicht genutzt.