AOK - Pokal Viertelfinale


 Lichtenrader BC vs.



Lichtenrader BC - TSV Rudow
Datum: 22.02.2014
Sportplatz: Halker Zeile 151, 12305 Berlin
Beginn: 14:00 Uhr

Lichtenrader BC – TSV Rudow 3:0 (0:0)

 

LBC: Radünz, Krmpotic, Panning, Schumann, Walter (46. Kluge), Krüger, Marong, Jakubowski (80. Reeck), Pfundt (79. Silbernagel), Grunzke (68. Breuer), Gürsoy.

 

Tore: 1:0 (55.) Jakubowski, 2:0 (65.) Krüger, 3:0 (75.) Jakubowski

 

Wirkungsvolle Einwechslungen


Bei herrlichem Fußballwetter kamen viele Zuschauer an die Halker Zeile um das Viertelfinalspiel des AOK-Pokals zwischen den beiden Verbandsligisten Lichtenrader BC und TSV Rudow zu sehen. Da außer Wagner, Hecker, Herm und Konrad alle Spieler des Kaders zur Verfügung standen, hatte Trainer Peter Kaehlitz die Qual der Wahl bei der Startformation. Zusätzlich konnte der Trainer nach langer Verletzungspause auch wieder auf Dirk Kluge zurückgreifen. Beide Mannschaften begannen verhalten und auf beiden Seiten wollte keiner den ersten Fehler machen. Beide Teams glänzten meist mit Abspielfehlern im Aufbauspiel. Es waren dann die Gäste aus Rudow die dann etwas besser ins Spiel kamen und deren Führung in der Luft lag, scheiterten aber immer wieder am starken LBC-Keeper Radünz. Die LBC Defensive agierte zu harmlos und auch teilweise zu ängstlich, während in der Offensive Bälle durch individuelle Fehler recht schnell verloren ging. Auch der TSV Rudow zeigte fußballerische Magerkost, hätte aber nach vier Hundertprozentigen Möglichkeiten in der 1. Halbzeit schon das Spiel für sich entscheiden müssen. Während die TSV-ler ihre Großchancen liegen ließen, hätte Schumann noch vor Pausenpfiff den Spielverlauf auf den Kopf stellen können, als er im vollem Lauf etwa 4 Metern vor dem Gehäuse den Ball per Kopf nicht ins Tor unterbrachte! Doch nach dem Pausentee dann ein ganz anderes Bild: frisch gestärkt und vom Trainer motiviert kam der LBC aus der Kabine und begannen mehr mit dem Spiel nach vorne. Durch die Einwechslung von Kluge war vor allem die Rudower Defensive verstärkt gezwungen, tief zu stehen und konnte nicht so häufig in das Mittelfeld „durchschieben“. Den ersten Aufreger in Halbzeit Zwei gab es in der 55. Minute als Kluge eine Flanke runter pflückte und sich klasse im Rudower Strafraum durchsetzte. Dort bediente er den aus dem Rückraum heranstürmenden Jakubowski, der den Ball zum viel umjubelten 1:0 im Tor unterbrachte. Die Gäste aus Rudow wirkten jetzt geschockt. Bis auf wenige Angriffe der Gäste spielte nur noch eine Mannschaft, der Lichtenrader BC! Der Gegner wurde früh attackiert und zu Fehlpässen gezwungen. In der 67. Minute gelang den LBC die Vorentscheidung. Krüger wurde an der Strafraumgrenze nicht angegriffen, er hielt einfach mal mit der Pike drauf und traf unhaltbar zum 2:0. Die Rudower fanden gar nicht mehr ins Spiel und standen mächtig unter Druck. Die Gastgeber wurden immer wieder von Jakubowski und Kluge nach vorne getrieben. In der Schlussphase versuchte der Gast zwar noch mal alles aber Panning gegen TSV Stürmer Taric und Torwart Radünz waren hellwach und ließen die Bemühungen der Gäste in Keim ersticken. Den Schlusspunkt am heutigen Tage setzt erneut Jakubowski der mit einem 20-Meter-Kracher den Endstand zum 3:0 markierte.

 

Fazit: Erste Halbzeit PFUI mit einem starken LBC-Keeper Radünz - Zweite Halbzeit HUI mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wo Panning, Kluge und Jakubowski herausragten.