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Lichtenrader BC
vs.


Lichtenrader BC - VfB Einheit zu Pankow
Datum: 10.05.2014
Sportplatz: Halker Zeile 151, 12305 Berlin
Beginn: 14:00 Uhr

Lichtenrader BC – VfB Einheit zu Pankow 6:1 (2:1)

 
LBC: Zaake, Krmpotic (74. Reeck), Panning, Konrad, Marong, Kluge, Schumann (71. Krüger), Jakubowski, Silbernagel, Grunzke (57. Bäumker), Gürsoy.
 
Ers.: Walter, Krüger, Bäumker, Reeck.

 
Lichtenrader Offensive setzt Zeichen im Abstiegskampf.

Dank einer guten Leistung ist der Lichtenrader BC dem Klassenverbleib in der Verbandsliga ein Stück nähergekommen. Nach der unglücklichen und dazu noch vermeidbaren Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Vikoria 89, bejubelten die Lichtenrader am Samstag einen am Ende ebenso deutlichen wie verdienten 6:1 (2:1)-Erfolg gegen den Abstiegskonkurrenten VfB Einheit zu Pankow. Torjäger Ötzkan Gürsoy war wieder einmal gut aufgelegt und erzielte gleich drei Treffer. Um das Spiel zu verschenken war der VfB jedoch nicht angetreten, das merkte man von Anfang an. Es war von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel, in der auf beiden Seiten im Angriff und in der Abwehr gut gearbeitet wurde und so neutralisierten sich beide Mannschaften zu Beginn. In der 20. Min. nutzten die Gäste die erste Unachtsamkeit in der LBC Abwehr und erzielten durch Reisig das 0:1 für Pankow. Dies weckte den Kampfgeist des LBC, die nach dem Rückstand auf den Ausgleich drängten. Zehn Minute später war es dann Grunzke, der mit einem wuchtigen Schuss von der Strafraumgrenze für den Ausgleich sorgte. Den ersten Schuss konnte VfB Keeper Wianke noch abwehren, der Nachschuss von Grunzke war dann aber unhaltbar und bedeutete den 1:1 Ausgleich. Der Gastgeber zeigte jetzt, dass Sie gewinnen wollten und spielte weiter auf den wichtigen Sieg. Schöner Offensivfußball war angesagt. Die Lichtenrader standen in der defensive, unterstützt von Marong und Kluge, gut gestaffelt und suchten mit wenig Ballkontakten immer wieder das Mittelfeld zu überbrücken. Schumann, Jakubowski und Silbernagel trieben immer wieder das Spiel nach vorne und konnten ihre Stürmer Grunzke und Gürsoy so öfter in Szene setzen. Für das 2:1 war Gürsoy verantwortlich, als er sich gegen drei Pankower behauptete und auch Torwart Wianke ins Leere laufen ließ.(35.). Bis zur Pause hatte der LBC nicht nur deutlich mehr Spielanteile, sondern auch klare Torchancen, während Pankow eher selten nur noch durch Kontern gefährlich war. Mit dem Anpfiff zur zweiten Spielhälfte wurde das Angriffsspiel der Lichtenrader zielstrebiger. Das war zu viel für den VfB, nur fünf Minuten später düpierte Gürsoy die VfL-Abwehr, tanzte Abwehrspieler wie Slalomstangen aus und ließ den Keeper keine Chance - 3:1 (50.). Nun hatten die Gastgeber klar die Hosen an, Grunzke war mit Ball schneller als der Gegner ohne – 4:1 (55.). Die Abwehr der Gäste hatte Schwerstarbeit zu leisten, um den Kasten sauber zu halten. Es gab nur noch gelegentliche Gegenangriffe. Der VfB war nun in argen Nöten, denn die Gastgeber ließen nicht nach, waren nun in allen Belangen überlegen. Beste Chancen wurden zum Teil fahrlässig und beinahe im Minutentakt durch Jakubowski, Kluge, Silbernagel und Bäumker vergeben. Gürsoy und Marong konnten im Strafraum jeweils nur per Foul gestoppt werden, doch die klaren Fouls wurden vom schwachen Schiedsrichter Gohlke nicht erkannt und die fälligen Elfmeter blieben aus. Gürsoy schüttelte mit mächtigen Schritten wieder einmal seinen Verfolger ab und machte sein drittes Tor (65.). In der zweiten Halbzeit hatte der VfB Einheit zu Pankow den mit schnellen Flachpässen agierenden Lichtenrader nichts mehr entgegenzusetzen. Schöne Spielzüge über Reeck erfreuten auch wieder zahlreichen Zuschauer. Heinrich hätte das Ergebnis für Pankow verkürzen können, scheiterte aber aus Nahdistanz am LBC-Keeper Zaake. Das  letzte Tor des Tages war Geburtstagskind Bäumker vorbehalten. Im Stile eines abgeklärten Torjägers versenkte er sicher zum 6:1 (80.) Endstand. 
Fazit: Der LBC ist heute mannschaftlich sehr geschlossen aufgetreten und hat trotz einiger Ausfälle und Umstellungen einen wichtigen Sieg eingefahren. Dennoch ragte Gürsoy nicht nur wegen den drei erzielten Toren heraus. Mit diesem Selbstbewusstsein Sollte man nächste Woche auch in Spandau bei Teutonia punkten.
 
Schiedsrichter: Schiedsrichter Manfred Gohlke zeigte eine schwache Leistung. Er bewegte sich nur auf einer Stelle, war nie auf Ballhöhe und traf viele Fehlentscheidungen für beide Mannschaften. Dazu verweigerte er den LBC zwei glasklare Elfmeter. Glücklicherweise fielen diese Entscheidungen nicht mehr ins Gewicht. Man kann nur hoffen, dass der anwesende Schiedsrichterbeobachter alles notiert hat. Verbandsligareif war das nicht !