vs.
Lichtenrader BC


TSV Rudow - Lichtenrader BC
Datum: 09.11.2013
Sportplatz: Stubenrauchstr.
Beginn: 16:30 Uhr


TSV Rudow - Lichtenrader BC 3:3 (2:1)

LBC: Zaake, Krmpotic, Panning (75. Breuer), Schumann, Schmidt (43. Fox), Hecker, Wagner, Herm (80. Walter), Grunzke, Gürsoy, Bäumker (70. Breuer).

Ers.: Fox, Breuer, Konrad, Walter

Tore: 0:1 (12.) Grunzke, 1:1 (30.) Thiessen, 2:1 (36.) Taric, 2:2 (58.) Wagner, 3:2 (65.) Taric, 3:3 Gürsoy.


LBC lädt zum Toreschießen ein!

Weiterhin hat Trainer Peter Kaehlitz nicht alle Spieler seines LBC beisammen  und muss auf wichtige Spieler wie Pfundt, Friese, Jakubowski, Krüger, Müller, Reeck, Silbernagel und Marong verzichten.
 
Dennoch entwickelte sich ein für die Zuschauer spannendes und sehenswertes Fußballspiel, in dem zuerst die Lichtenrader einige Akzente setzten und früh in Führung gingen (12.) Ein Freistoß aus ca. 20 m wurde durch Grunzke unter der tatkräftigen Mithilfe des Rudower Schlussmannes zum 0:1 im Tor untergebracht.
Mit der Führung im Rücken spielte der LBC enorm druckvoll nach Vorne wie schon lange nicht mehr und kam so zu Torchancen durch Bäumker, Gürsoy, Wagner und Grunzke, doch der LBC überbot sich beim Auslassen der Chancen und scheiterte am Rudower Keeper, dem Pfosten oder dem auf der Linie rettenden Rudower Abwehrspieler. Der TSV zog sich immer mehr in ihre eigene Hälfte zurück, war aber mit seinen schnellen Spitzen stets gefährlich die nie von der LBC Abwehr in den Griffe zu bekommen waren. Vor allem die Linke LBC Seite war offen wie ein Scheunentor und das lag nicht nur an den Manndeckern sondern auch an dem nicht stattfindenden defensiven Mittelfeld. Einer dieser schnellen vorgetragenen Angriffe der Rudower führte in der 30. Min. zum 1:1 Ausgleich durch Thiessen. Beide Teams legten zwar eine enorme Lauf- und Einsatzbereitschaft an den Tag, doch war die Partie auch von vielen Fehlpässen im Aufbauspiel geprägt. Auch beim Führungstor der Gastgeber stand die LBC Defensive erneut zu weit in der Mitte, so dass abermals ein schneller gegnerischer Angriff vorgetragen werden konnte und in der 36. Min. zum unnötigen 2:1 Halbzeitstand für den TSV Rudow führte. Im zweiten Abschnitt nahm der Lichtenrader BC endgültig das Heft in die Hand und vergab aber weiterhin beste Gelegenheiten um den Ausgleich zu erzielen. In der 58. Min. war es dann Wagner der den Angriff selbst einleitete und dann nach Flanke von Gürsoy mit einer Direktabnahme zum verdienten 2:2 einnetzte. Danach hatte der LBC weitere Chancen zur Führung, doch leider fehlte aber auch diesmal wieder die Cleverness vor dem generischen Tor, denn selbst die besten Möglichkeiten wurden leichtfertig vergeben. Was Effizients bedeutet zeigten die Rudower dann in 65. Min., als  Mittelstürmer Taric einen erneuten Stellungsfehler der LBC-Abwehr mit dem dato einzigen Angriff in der zweiten Halbzeit  nutzte und dabei dann den herauslaufenden Torwart Zaake ausspielte und zum 3:2 abschloss (65.). Anstatt durch die Überlegenheit selber mal in Führung zu gehen, musste man nun wieder einmal einem Rückstand nachlaufen. Da aber auch die Rudower so ihre Probleme in der Abwehr hatten, kam der LBC nur sieben Minuten später durch Gürsoy noch zum Verdienten 3:3 Ausgleich. Bei etwas mehr Glück hätte der LBC das Spiel gewinnen könne und verzeichnete noch zwei Alu-Treffer. Kompliment aber an eine Rudower Mannschaft, die an diesem Nachmittag sicherlich nicht bessern war, aber den Lichtenrader vorgemacht hat, was man mit Entschlossenheit und Willen erreichen kann. Schiedsrichter Gerald Ramme hatte mit der Leitung einer fairen Partie keinerlei Probleme und verdiente sich die Bestnote.
 
Fazit: Der LBC ist selbst Schuld. Wer vorne so viele hochkarätige Chancen vergibt und hinten wie ein offenes Scheunentor zum Tore schießen einlädt, darf sich nach dem Spiel zwar ärgern, dass man erneut die Punkte liegen lässt, aber man darf sich nicht wundern mit leeren Händen und langen Gesichtern dazustehen!