vs.
Lichtenrader BC


SFC Stern 1900 - Lichtenrader BC
Datum: 08.03.2014
Sportplatz: Schildhornstr.
Beginn: 16:00 Uhr

SFC Stern 1900 - Lichtenrader BC (4:1)

 

LBC: Radünz, Krmpotic, Panning, Schumann (46. Konrad), Friese, Marong (46. Grunzke), Jakubowski, Krüger, Silbernagel, Bräuer, Gürsoy.

 

Ers.: Wagner, Bäumker, Grunzke, Konrad

 

Tore: 1:0 (22.) Cakin, 2:0 (23.) Akar, 2:1 (32. FE) Jakubowski, 3:1 (35.) Kerber, 4:1 (44. ET) Schumann, 4:2 (47.) Grunzke, 4:3 (75. FE) Jakubowski, 4:4 (83.) Gürsoy.

 

 

Eine Halbzeit komplett gepennt!

 

Das es gegen Stern 1900 aufgrund einer brutalen Tätlichkeit im Hinspiel des Stern Spielers Atakli eine schwierige Aufgabe sein sollte, war unserem Team vorher bewusst! Klugerweise wurde der Spieler sicherheitshalber vom eigenen Verein für das Spiel gesperrt und auch der Verband schickte ein Schiedsrichtergespann, was sich nach dem Spiel als richtig herausstellen sollte! 
 
Es gibt Fußballspiele deren Verlauf man einfach nicht erklären kann. Das Auswärtsspiel des Lichtenrader BC gegen Stern 1900 gehört definitiv dazu. Wie es zu diesem Debakel in der ersten Halbzeit kam, konnte zur Halbzeitpause keiner so recht verstehen und die enttäuschten und frustrierten Blicke der Spieler sprachen Bände. Nach einer katastrophalen Leistung in der ersten Halbzeit und haarsträubenden Abwehrfehlern lagen die Lichtenrader zur Halbzeit gegen die Steglitzer mit 1:4 im Hintertreffen. Die Abstimmung zwischen Mittelfeld und Abwehr stimmte überhaupt nicht und so tauchten die Angreifer der Gäste immer wieder frei vor dem LBC Tor auf. Die Gastgeber nutzten vier dieser Chancen zu Toren. Reihenweise wurden jedoch selbst beste Möglichkeiten von Gürsoy, Bräuer, Krüger und Silbernagel nicht genutzt. Doch was aus diesen Möglichkeiten leichtfertig gemacht wurde, verschlägt noch heute einem die Sprache. Auf Seiten des LBC traf lediglich Jakubowski (31.) per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 1:2 Anschlusstreffer. Zur Pause schienen die Messen gesungen - doch weit gefehlt. Nach dem Wechsel antworteten aber zunächst die Lichtenrader mit dem 2:4-Anschlusstreffer durch den kurz zuvor eingewechselten Grunzke der unhaltbar per Kopf (47.) traf. Da auch die Mannschaft von Stern 1900 nicht ihren besten Tag hatten, rappelten sich die Gäste aus Lichtenrade noch einmal auf und waren jetzt klar die spielbestimmende Mannschaft, so dass es nur noch selten Entlastungsangriffe für die Steglitzer gab. In der 74. Minute kam es dann zur vielleicht spielentscheidenen Szene: Als sich Grunzke zu einem Solo in den Stern Strafraum aufmachte und nur per Foul gestoppt werden konnte. Den Fälligen Strafstoß verwandelte Jakubowski erneut sicher. Als dann Jakubowski den Ball anschließen schnell aus dem Netz holte, wurde dieser vom Stern-Keeper Balci völlig grundlos umgestoßen, was sofort vom Schiedsrichterassistenten angezeigt wurde. Da Balci schon beim ersten Strafstoß mit gelb verwarnt wurde gab es jetzt gelb-rot. Nachdem die Nicklichkeiten auf und neben dem Spielfeld bei Stern 1900 zunahmen, hinterließ besonders das Schiedsrichtergespann einen souveränen uns sicheren Eindruck. Der LBC nutzte die Gunst der Stunde und glich in der 83. Min durch Gürsoy aus. Sekunden später hätte er dann zum Helden werden können, aber frei vor dem Tor landete sein Heber hinter dem Tor. Schade, so blieb es beim turbulenten 4:4. 
 
Als Fazit kann man sagen, dass hier weit mehr drin war – man aber zu unkonzentriert und fehleranfällig agierte. Jetzt heißt es die schwache Abwehrleistung zu verbessern und weiter auf einen Sieg zu hoffen. Bester Mann auf dem Platz war diesmal Schiedsrichter Janz. Er leitete das Spiel souverän und war meist auf Ballhöhe.
 
Zu erwähnen wäre noch das der Stern Spieler Ahmet Atakli nach dem Spiel wieder unsportlich auffiel und sich erneut über seine Tätlichkeit aus dem Hinspiel lustig machte und damit öffentlich prahlte!!