vs.
Lichtenrader BC


FC Viktoria 89 - Lichtenrader BC
Datum: 03.05.2014
Sportplatz: Friedrich-Ebert-Stadion
Bosestr. 21, 12103 Berlin
Beginn: 14:00 Uhr
Rasenplatz !

FC Viktoria 89 - Lichtenrader BC 5:4 (3:3)

LBC: Radünz, Krmpotic (57. Schumann), Panning, Konrad, Hecker (83. Bäumker), Marong, Walter, Silbernagel, Jakubowski (57. Krüger), Grunzke, Gürsoy.

Ers.: Krüger, Bäumker, Schumann, Kaehlitz


Tore: 1:0 (7.) Flemming, 1:1 (12.) Jakubowski, 2:1 (23.) Tokan, 2:2 (31.) Gürsoy, 3:2 (35.) Tokan, 3:3 (37.) Grunzke, 4:3 (52.) Markgraf, 5:3 (57.) Wendl, 5:4 (65.) Gürsoy.

Vier Tore gegen den Spitzenreiter reichten nicht zum Punkt!
 
Ein rassiges und abwechslungsreiches Spiel bekamen die Zuschauer in Tempelhof zu sehen. Eine knappe 5:4 Niederlage musste der Lichtenrader BC beim hoch favorisierten Tabellenführer FC Viktoria 89 hinnehmen. Schon in der dritten Minute verpassten die Lichtenrader die Führung, als Gürsoy mit der ersten Möglichkeit nur die Latte traf. Beide Teams lieferten sich in der ersten Spielhälfte einen offenen Schlagabtausch und das Spiel verlief sehr ausgeglichen. Die Lichtenrader Abwehr hatte enorme Schwierigkeiten Viktorias Stürmer Tokan in den Griff zu bekommen genau so wie die Tempelhofer den LBC-Stürmer Gürsoy nicht halten konnten. Auf dem gut bespielbaren Rasen ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. Der Tabellenführer nutzte als erster seine Chance und ging 1:0 in Führung (7.), nachdem Flamming eine perfekte Flanke unhaltbar für Radünz einköpfte. Wenige Minuten später war es dann Jakubowski der in der 12. Min. eine Verwirrung im gegnerischen Strafraum ausnutzte und den Ball sicher von der Strafraumgrenze einschoss. Nach schönen Solo durch den LBC Strafraum war es dann Tokan in der 23. Min. der die erneute Führung für den FC erzielte. Die Mannschaft des LBC ließ sich jedoch nicht davon beeinträchtigen und erzielte durch Gürsoy in der 31. den verdienten Ausgleich. Wieder konnten sich beide Teams auf ihre gute Offensive verlassen, während es defensiv haperte. Die vielen vergebenen Einschussmöglichkeiten dokumentierten, wo an diesem Samstag die Schwächen der beiden Mannschaften lagen. Hecker hatte nach einem langen Ball die Chance die Lichtenrader in Front zu schießen, vergab aber zu leichtfertig, als Torhüter Brackmann zu weit vor dem Tor stand. So war es dann Tokan mit seinem zweiten Treffer der die Heimmannschaft mit 3:2 wieder in Führung brachte (35.), doch der Ausgleich durch Grunzke zum 3:3 ließ nicht lange auf sich warten (37.). So ging es mit einem Stand von 3:3 in die Halbzeitpause. Nach der Pause stellte der LBC leider für ca. 20 Min. das Fußball spielen ein. Kein Spielaufbau, kein Ballbesitzspiel, alles was so gut funktionierte war nicht mehr vorhanden, dazu unerklärliche Fehler in der Abwehrkette, wo man Konzentration, Aggressivität und Zweikampfverhalten vermissen ließ. Dies wurde in der 52. Min. durch Markgraf und Wendl (57.) mit einem Doppelschlag bestraft. Es dauerte dann einige Zeit bis sich die Spieler des LBC vom Doppelschlag erholt hatten, bis einige gefährliche Angriffe auf das Tor von Viktoria vorgetragen wurden. Leider fehlte das Glück im Abschluss oder Keeper Brackmann entschärfte die Schüsse. In der Folgezeit hätte der FC Viktoria den Sack zumachen können als man zweimal allein vor dem gegnerischen Tor stand, aber nicht ins Tor traf. Besser machte es Gürsoy auf der anderen Seite, als dieser sich im Laufduell gegen zwei Gegenspieler durchsetzen konnte und den Ball am herausstürmenden Torwart vorbei zum 5:4 Anschlusstreffer einschoss (65). In den Schlussminuten wollte es der LBC noch mal wissen und warf alles nach vorne. Tatsächlich ergaben sich noch gefährliche Situationen nach zwei-drei Eckbällen, die aber letztendlich nicht zum Ausgleich führten. So endete das Spiel nicht unverdient, aber etwas glücklich 5:4 für die Heimmannschaft. Leider verletzte sich LBC Mittelfeldspieler Dirk Hecker kurz vor Spielende ohne Fremdeinwirkung am Knie, und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Auf diesem Wege gute Besserung Dirk!  Fazit: Eine über weite Strecken gute Mannschaftsleistung des LBC reichte heute leider nicht für einen Punkt.
 
Schiedsrichter: Beide Mannschaften waren sich einig, dass Schiedsrichter Thomas Burdajewicz heute der schlechteste Mann auf dem Feld war. Er war so gut wie nie auf Ballhöhe und war dadurch nicht immer nahe am Geschehen. In einem sehr ruhigen und fairen Spiel reagierte Schiedsrichter Burdajewicz oft unsportlich, unfreundlich und aggressiv. Dafür erhält er von beiden Mannschaften die rote Karte!