vs.
Lichtenrader BC

SSC Teutonia - Lichtenrader BC
Datum: 27.10.2012
Beginn: 14:00 Uhr
 

SSC Teutonia - Lichtenrader BC 0:4 (0:2)

LBC: Radünz, Marong, Panning, Schumann, Piegsa (60. Min. Silbernagel), Wagner (10. Min. Konrad), Pfundt, Kluge, Jakubowski, Grunzke (75. Min. Utz), Wendl.

Ersatz: Konrad, Silbernagel, Utz.

Tore: 0:1 (18.) Wendl., 0:2 (30.) Wendl, 0:3 (55.) Jakubowski,
          0:4 (62.) Kluge.

Lichtenrade siegt im Spitzenspiel!

Nach dem LBC-Trainer Uwe Utz letzte Woche noch bei der Aufstellung die Qual der Wahl hatte, musste er diesmal wieder auf einige Spieler verzichten und selbst das Trikot überziehen. Bei kaltem Wetter, aber Sonnenschein waren die Spieler des Lichtenrader BC von Anfang an hellwach. Die vielen weiten Bälle der Spandauer waren taktisch wohl nicht das beste Mittel den LBC beizukommen und konnten so wenig bis kein Kapital daraus schlagen. Im Gegenteil, es waren die Gäste aus Lichtenrade die nach fünf Erfolgen in Serie mit einer breiten Brust ins Spiel gingen und nach einer Viertelstunde entschlossen und zielstrebig sein Können zeigte, man konnte eine etwas überlegene Mannschaft erkennen. In der 18. Minute war es dann soweit. "Ecke - Kopfball - Tor" heißt es des Öfteren beim LBC, so auch diesmal wieder als Jakubowski eine Präzise Ecke auf Piegsa schlug und dieser den Ball per Kopf verlängerte. Kluges anschließender Schuss aus Nahdistanz konnte der Teutonia Torwart zunächst noch abwehren, der Nachschuss aber durch Wendl brachte die Lichtenrader 0:1 Führung. Einige Spandauer reklamierten in dieser Situation eine Abseitsposition, was aber am Ergebnis nichts änderte. Motiviert durch dieses Erfolgserlebnis drehten die Gäste auf und das Spiel nahm von da an deutlich an Härte zu. Beide Seiten schenkten sich nichts und es entwickelte sich ein rassiges Spiel auf dem Feld. Im LBC Mittelfeld führte das Duo Jakubowski und Kluge Clever Regie und waren in der Defensive und Offensive stark. Teutonia hatte zwar auch Spielanteile, kamen aber nicht gefährlich vor das gegnerische Tor, da die Gäste in der Abwehr immer sicherer standen. Vor allem Teutonias Torjäger Huster war bei Bewacher Schumann in besten Händen und praktisch abgemeldet. Ein weiterer Eckball in der 30. Min. sorgten schon vor Ausführung für mächtig Unruhe im Strafraum der Hausherren und als Jakubowski wieder auf Piegsa Flankte, stand Wendl erneut richtig und staubte aus zwei Metern ab und erhöht auf 0:2 für den LBC. Kurz vor der Pause überschlugen sich dann die Ereignisse: Zunächst hätte Grunzke alleine vor dem Tor für eine frühe Entscheidung sorgen können, als er eine riesen Chance nicht nutzte und den Ball an die Latte schoss. Sekunden danach riss sich Jakubowski im Zweikampf vom Gegner los, der sich darauf fallen lies und eine Tätlichkeit vortäuschte. Als Schiedsrichter Czepat Jakubowski die gelbe Karte zeigte, brachte dies die Spandauer Anhänger endgültig gegen den Schiedsrichter auf, die selbst jetzt  "rot" sahen. Nach der Pause wirkte Teutonia jedoch wieder gefestigter und machte mehr Druck nach vorne auch wenn man über die gesamte Partie zu viel durch die Mitte zuließ und in diesem Spiel nur bedingt gut organisiert war. Besonders anfällig war die Abwehr. In der 55. Min. wurde durch eine tolle Kombination aus dem Mittelfeld Jakubowski frei gespielt, der sicher im Abschluss vor dem Tor das 0:3 erzielte. Teutonia Spandau bemühte sich redlich, war aber viel zu harmlos vor dem Tor von Keeper Radünz. Außer einer Glanzparade wurde der LBC Torwart kaum geprüft. In der 62. Min. kam es erneut zum Eckball. Gleiches Spiel gleiches Tor: Jakubowski, Piegsa und diesmal konnte sich auch der überragende Kluge noch als Torschütze eintragen, als er vor dem Tor sicher einschoss. Danach wurden noch einige gute Möglichkeiten durch Wendl, Silbernagel und Utz vergeben.  Am Resultat änderte dies freilich wenig, Teutonia musste gegen einen überragenden Gegner schlussendlich die Segel streichen, während der Lichtenrader BC weiter auf der Erfolgswelle tanzt. Fazit: Eine ganz starke Mannschaftsleistung. In überragender Form präsentierte sich dabei erneut Kluge, Jakubowski und Schumann.