Lichtenrader BC
vs.

Lichtenrader BC - SSC Teutonia
Datum: 20.04.2013
Sportplatz: Halker Zeile 151, 12305 Berlin
Beginn: 14:00 Uhr
 
Lichtenrader BC - SSC Teutonia 1:1 (1:0)

LBC: Radünz, Piegsa, Panning, Heidler (55. Konrad), Marong, Pfundt, Wagner, Kluge, Jakubowski, Silbernagel, Wendl (35. Walter).

Ersatz: Konrad, Walter, Krmpotic, Schmidt

Tore: 1:0 (18.) Silbernagel, 1:1 (48.) Drehmann

Es geht langsam wieder bergauf  - Radünz hält sensationell !

Der LBC hatte nach langer Zeit keine Personalsorgen und Trainer Uwe Utz konnte aus dem Vollen schöpfen. Es war das erwartet hart umkämpfte Spiel. Am Ende trennten sich der Lichtenrader BC und SSC Teutonia 1:1 (1:0)-Unentschieden. Die Anfangsphase gehörte klar den Platzherren. Allerdings vergab die Utz-Elf einige hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Mit dem schönsten Spielzug in der Partie ging der LBC durch das Kopfballtor von Silbernagel in Führung (17.). Der quirlige Preißer zeichnete hierfür verantwortlich. Nachdem der Ball in der eigenen Abwehr erobern wurde, konnte mit einem schnellen Angriff die Defensive der Gäste ausgehebelt werden. Doch wer meinte, jetzt sollte es endlich wieder laufen, sah sich getäuscht. Nach der 1:0 Führung stellte die LBC Elf das spielen total ein, und bot in der Folgezeit eine desolate Leistung. Teutonia kam so in regelmäßigen Abständen zu seinen Möglichkeiten, scheiterte aber oftmals an sich selbst bzw. am LBC-Keeper Radünz. Auch dadurch bedingt, dass die LBC-Manndecker überall auf dem Platz waren, aber eben nicht bei Ihrem Gegenspieler.
Zum Ende der ersten Halbzeit versäumten die Spandauer das Spiel zu drehen, vor allem als man gleich zweimal hintereinander Eins-gegen-Eins an den überragend reagierenden Torwart Radünz nicht vorbei kam. Nach der Pause war es dann soweit. Nach einem Eckball von Teutonia köpfte Drehmann (48.), unter Mithilfe von Heidler, der geistig wohl noch in der Kabine war, das längst fällige 1:1 für die SSC-Truppe. Der Gegentreffer fuchste die Gastgeber wohl so dermaßen, dass die Partie deutlich intensiver wurde. Nicht ganz unschuldig war auch der erfahrene Schiedsrichter Lemmler, der Aufgrund vieler zwielichtiger und unverständlicher Entscheidungen auf beiden Seiten für viel Unruhe sorgte und somit schwächster Mann auf dem Platz war. So auch bei der gelb-rote Karte für ein Spandauer Spieler in der 60. Min., die Herr Lemmler im Vorfeld hätte verhindern können und somit auch die Verletzung an Preißer. Der LBC war zwar nun deutlich besser im Spiel als in Halbzeit Eins und es ergaben sich Konterchancen für die Heimelf, die jedoch überhastet vergeben wurden, hatte aber auch ein ums andere mal Glück, dass die Teutonia-Offensive, ihre Treffsicherheit nicht umsetzen konnten. So blieb es bei der gerechten Punkteteilung. Fazit: Es scheint bergauf zu gehen bei den schwarz-weißen, auch wenn nicht alles Gold war, was glänzte. Preißer und Radünz ragten beim LBC heraus.