AOK - Pokal Halbfinale



vs. Lichtenrader BC
 
BFC Viktoria 89 - Lichtenrader BC

 

BFC Viktoria 89 - Lichtenrader BC
Datum: 10.04.2013
Beginn: 19:30 Uhr

BFC Viktoria 89 - Lichtenrader BC 5:2 (3:1)

LBC: Radünz, Marong, Panning, Piegsa, Wagner (46. Min. Konrad), Kluge (65. Min. Schmidt), Jakubowski, Grunzke (25. Min. Schumann), Pfundt (46. Min. Heidler), Silbernagel, Wendl.

Ersatz: Reeck, Heidler, Schmidt, Konrad, Schumann


Titelverteidiger Lichtenrader BC diesmal ohne echte Chance

Der Siegeszug des Lichtenrader BC im AOK-Pokal ist nach 19 Siegen in Serie und zwei Titelgewinne zu Ende. Beim Ligakonkurrenten BFC Viktoria 89 holten sich die Lichtenrader eine verdiente 2:5 -Klatsche ab. Die Tempelhofer waren über die komplette Spielzeit die bessere Mannschaft und führten den Titelverteidiger nach Belieben vor. Als die Partie begann, schienen die Gäste noch gar nicht richtig auf dem Platz zu sein. Bereits 25 Sekunden nach Spielbeginn gingen die Hausherren mit einem fulminanten Distanzschuss in Führung. Eine Verkettung unglücklicher Aktionen der kompletten Defensive, brachte einen Spieler von Viktoria in aussichtsreiche Position und dieser ließ sich nicht lange bitten und markierte das 1:0. Der LBC war von diesem frühen Rückstand beeindruckt und zeigte in der ersten halben Stunde keine konsequente Einstellung im Zweikampfverhalten. Im Spielaufbau merkte man bei Viktoria die ,,Ruhe am Ball", während die Lichtenrader eine hohe Fehlpassquote aufwiesen. Der Titelverteidiger fand offensiv überhaupt nicht statt und kam nur selten in Tornähe. Viktoria stand defensiv sicher und kompakt und gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und blieben durch schnelle Konter brandgefährlich. So war es nur eine Frage der Zeit, bis Viktoria auf 2:0 erhöhte. Vor dem 2:0 durfte im 16ner des LBC jeder Mal von den Gastgebern auf's Tor schießen. Drei oder vier Mal wurde ein Schuss geblockt bevor die Hausherren den Ball in der 30. Min. endlich im Tor unterbrachten. Der LBC versuchte über 90 Min. stets mit langen Bällen für Entlastung zu sorgen, was für Viktoria aber keine große Gefahr darstellte auch wenn ein mal kurz vor der Pause der Ball durch ging und Wendl den Ball in der 40. Min. ins langen Ecke zum 2:1 Anschlusstreffer unterbringen konnte. Doch wer dachte dass die Mannschaft jetzt wieder im Spiel war sah sich getäuscht. Die Freude über den Anschlusstreffer hielt nicht lange an. Direkt nach dem Anstoß setzt sich ein Angreifer von Viktoria über die rechte Seite durch und erzielt in der 41. Min. den Treffer zum 3:1, allerdings unter großer Mithilfe des LBC-Keepers Radünz. Die Geschichte der zweiten Spielhälfte ist schnell erzählt. Nach der Pause war der LBC aktiver, aber ohne wirklich Gefahr aus zu strahlen. Die Tempelhofer waren um eine geordnete Defensive bemüht und hielten die Räume eng, so dass kaum wirklicher Spielfluss entstand. Lichtenrade konnte sich in der Folgezeit ein wenig befreien, die gefährlichere Mannschaft blieb aber weiterhin Viktoria. In der 60. Min. konnte ein schnell vorgetragenen Angriff zur 4: 1 Führung ausgebaut werden. Später gelang erneut Wendl mit einem Schlenzer ins lange Eck der Anschlusstreffer in der 65. Min. zum 4:2. Die Gastgeber ließen sich jedoch nicht beirren und behielten weiterhin das Heft in der Hand und bauten nach schöner Kombination das Ergebnis auf 5:2 aus, was letztlich auch der Endstand war. Fazit: Nach der Winterpause merkte man allen Spielern des LBC die fehlende Spielpraxis und die mangelnde Fitness an. Mangelnde Einstellung zum Spielstart und wenig Herz waren maßgeblich mit spielentscheidend. Der Gegner wollte dieses Spiel einfach mehr gewinnen als der LBC.

Glückwunsch an den BFC Viktoria 89 zum Einzug ins Pokalfinale!