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  vs. Lichtenrader BC


 
SSV Köpenick-Oberspree - Lichtenrader BC
Datum: 09.06.2013
Sportplatz: Käthe Tucholla-Stadion
Beginn: 11:15 Uhr




SSV Köpenick-Oberspree - Lichtenrader BC 2:0 (2:0)

Tore: 1:0 (2.) Hartung), 2:0 (37.) ET Wagner

LBC: Radünz, Marong, Panning, Konrad (40. Heidler), Reeck, Schmidt (80. Piegsa), Kluge, Schumann, Wagner (65. Krimpotic), Pfundt, Grunzke.

Ers.: Piegsa, Krmpotic, Heidler

Wieder ein Gegentor in der Anfangsphase!

Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen da lag in Minute 2. der LBC schon 1:0 zurück. Nach einem schlechten Anspiel von LBC-Torwart Radünz, brachte Reeck den Ball nicht unter Kontrolle und spielte diesen genauso schlecht wieder zurück. Köpenicks Hartung schnappte sich den Ball und vollendete zum 1:0 für die Gastgeber - die kalte Dusche für die Gäste aus Lichtenrade. Der SSV Köpenick-Oberspree spielte in der Offensive stark und hätte in der 20.Min. früh für die Vorentscheidung sorgen können, doch Jopeks Schuss von der Strafraumgrenze landete am Pfosten. Obwohl die LBC-Abwehr nicht bewusst auf Abseits spielte, stand die Offensivabteilung der Hausherren in 90. Spielminuten so oft im Abseits, dass man dachte Schiedsrichter Janz hätte leichtes Spiel und sich mittlerweile darauf einstellt. Wie sich wenige Minuten später leider herausstellen sollte, war dies nur eine Wunschvorstellung. In der Abwehr hatten die Köpenicker auch immer wieder ihre Probleme und so konnte der LBC dann nach und nach das Spiel gleichwertig bestreiten und kamen auch zu Torchancen die aber von Marong, Grunzke und vor allem von Schumann nicht genutzt wurden. Doch dann kam die Zeit von Schiedsrichters Janz der innerhalb von wenigen Minuten dem Spiel die entscheidende Wende gab. Zuerst übersah er nach einem Eckstoss des LBC im Strafraum ein klares Handspiel eines Köpenicker Spielers. Wenig später übersah der Unparteiische eine klare Abseitsstellung des Gästeangreifers, welche in der 37. Min. zum 2:0 führte. Als die LBC-Abwehr geschlossen stehen blieb, ließ Schiedsrichter Janz zur Überraschung aller weiterspielen. Wagner wollte noch retten wurde dabei vor dem eigenen Tor unglücklich angeschossen und erzielte so das Tor, was zu erbosten Protesten auf dem Platz und der Außenlinie führte. Nach der Pause war zunächst wieder erst der SSV am Drücker. Erst war es Hartung der das Spiel entscheiden hätte können, als er durch ein Fehlpass des LBC-Mittelfeld, alleine auf das Tor lief aber doch im letzten Moment noch von Keeper Radünz und Panning entscheidend gestört wurde, so dass sein Schuss knapp am Tor vorbei ging. Auf der anderen Seite versuchte es dann Grunzke besser zu machen um den Anschlusstreffer zu erzielen, musste sich jedoch dem Schlussmann des SSV geschlagen geben. Der Lichtenrader BC hatte in der zweiten Spielhälfte optisch mehr Ballanteile und befand sich meistens in der Hälfte der Gastgeber, war aber im Torabschluss nicht zwingend genug. Der SSV Köpenick-Oberspree blieb in der Vorwärtsbewegung immer gefährlich, aber auch hier fehlte der letzte entscheidende Pass bzw. die. Genauigkeit um klare Torchancen zu erspielen. So blieb der Lattentreffer vom LBC in der 82. Min. die letzte Aktion des Spiels. Jetzt muss am letzten Spieltag gegen den TSV Rudow zu Hause ein Sieg her, sonst läuft man Gefahr auf dem achten Tabellenplatz abzurutschen und das wäre kein schöner Saisonabschluss!!

Fazit:
Leider verlor der LBC gegen einen Gegner der nicht übermächtig war. Hätte man die Partei länger offen halten können wäre bestimmt 1 Punkt oder 3 drin gewesen. So war es mit dem frühzeitigen Rückstand schwer das Spiel noch zu drehen. Chancen zum Ausgleich waren da, blieben aber wie so oft leider ungenutzt. Marong und Schumann ragten beim Verlierer heraus.