AOK- Pokal Viertelfinale

 

 

Vs.

Lichtenrader BC

TSV Rudow - Lichtenrader BC
Datum: 06.03.2013
Sportplatz: Stubenrauchstr.
Beginn: 20:00 Uhr

TSV Rudow - Lichtenrader BC 1:5 (1:1)

LBC: Radünz, Marong (75. Schmidt), Panning, Schumann (70. Min. Konrad), Reeck (46. Min. Wagner), Preißer, Kluge, Jakubowski, Grunzke, Silbernagel, Wendl (29. Pfundt)

Ersatz: Schmidt, Konrad, Wagner, Pfundt

Tore: 0:1 (20.) Jakubowski, 1:1 (30.) Rudow, 1:2 (47.) Kluge, 1:3 (50.) Silbernagel, 1:4 (60.) Jakubowski, 1:5 (65.) Grunzke.

 

Klare Angelegenheit im Pokal - Viertlfinale

Im Nachholspiel des Pokal Viertelfinale musste der Doppelpokalsieger Lichtenrader BC beim Ligakonkurrenten TSV Rudow antreten. Die Gästeelf zeigte in einer durchschnittlichen Pokalpartie wer unbedingt eine Runde weiter wollte und präsentierte sich sowohl läuferisch als auch spielerisch besser als die Gastgeber aus Rudow. So war das 0:1 der Gäste aus Lichtenrade in der 20. Spielminute längst überfällig, als die Rudowerabwehr eine weite Flanke von rechts unterschätzte und Jakubowski mit einem Volley-Knaller für die verdiente Führung sorgte. Der TSV war zwar bemüht, aber der LBC verteidigte sicher. Dennoch brachte man den Gegner durch einige unglückliche Aktionen, die zu Standardsituationen führten immer wieder ins Spiel. Eine der Standardsituationen führte in der 30. Minute zum 1:1. Als die Rudower den Freistoß schnell ausführten und die nachfolgende Flanke von Außen nicht gestört wurde, konnte der TSV per Kopf den überraschenden Ausgleich erzielen, wobei LBC-Keeper Radünz nicht gut aus sah. In den letzen fünfzehn Minuten hätten dann die Gäste schon vorzeitig alles klar machen können. Bei drei Angriffen konnte Jakubowski, Wendl und Grunzke jeweils gute Möglichkeiten nicht nutzen. Ab der 40. Min. musste die Heimmannschaft in Unterzahl agieren. Der Rudower Spieler mit der Nr. 5 erwies seiner Mannschaft einen Bärendienst, als er Anfangs schon wegen Foulspiels mit Gelb verwarnt wurde und kurz vor der Pause sich die zweite Gelbe Karte erneut wegen Foulspiels abholte und sich mit Gelb-Rot verabschiedete. Die zweite Spielhälfte ist schnell erzählt und begann mit einem Paukenschlag. In der 47. Spielminute erzielte Kluge mit einem „Wembley-Tor“ aus 20m die verdiente 2:1 Führung für den LBC. Zwei Minuten später konnte der starke Silbernagel eine Flanke von links per Kopf zur 3:1 Vorentscheidung nutzen. Die Rudower-Elf konnte jetzt nicht für genügend Torgefahr sorgen und blieb in der weiteren Spielzeit über zu harmlos. So konnte Jakubowski in der 60. Min. einen clever ausgespielten Freistoß das Ergebnis auf 4:1 erhöhen. Die Partie glich jetzt eher einem Trainingsspiel und dies nutzte Grunzke mit einem feinen Solo in der 65. Min. zum 5:1 Entstand. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können, wenn der LBC die Angriffe noch konzentrierter zu Ende gespielt hätte.
Fazit: Alles inAllem ein hochverdienter Sieg gegen einen schwachen Gegner. Aus der guten Mannschaftsleistung konnte sich Panning, Silbernagel und der zweifache Torschütze Jakubowski hervorheben.