AOK-Pokal Achtelfinale

 

Lichtenrader BC
vs.
AOK-Pokal Achtelfinale

Lichtenrader BC - SSC Teutonia
Datum: 02.02.2013
Sportplatz: Halker Zeile 151, 12305 Berlin
Beginn: 14:00 Uhr
 
Lichtenrader BC - SSC Teutonia 4:1 (1:0)

LBC: Radünz, Marong, Panning, Konrad (46. Walter), Pigsa, Wagner (60. Schmidt), Pfundt (46. Reeck), Jakubowski, Grunzke, Silbernagel (89. Utz), Wendl.

Ersatz: Utz, Walter, Reeck, Schmidt

Tore: 1:0 (40.) Silbernagel, 1:1 (55.) Wolk, 2:1 (75.) Jakubowski, 3:1 (85.) Reeck, 4:1 (89.) Grunzke.


Lichtenrade startet mit Sieg ins neue Jahr !
Jakubowski mit kuriosen treffer und Reeck mit Traumtor !

Aufgrund der wetterbedingten Spielausfälle der vergangenen Wochenenden fand am Samstag der erste Härtetest in diesem Jahr stattfinden. Im AOK-Pokal Achtelfinale hatte der Titelverteidiger aus Lichtenrade mit der spielstarken Mannschaft SSC Teutonia zu tun. In den ersten 15 Minuten war das Spiel weitestgehend ausgeglichen und bot kaum Chancen. Wirklich gefährlich wurde es meist nur nach Standardsituationen. Mit fortschreitender Spieldauer bekamen die Gäste die Partie immer besser in den Griff, und glänzten erfahrungsgemäß mit einem schnellen Spielaufbau und starken Einzelaktionen, aber ohne nennenswerte große Torchancen. Um den sicher agierenden Marong, hatten die Manndecker Panning und Konrad die Spandauer Stürmer im Griff. Vor allem Konrad meldete Torjäger Huster komplett ab, der ohne Torschuss blieb. Nach einem mustergültigen Zuspiel der Spandauer und einer misslungenen Abseitsfalle, hatte die LBC Defensive großes Glück, dass Schiedsrichter Reichel auf Abseits entschied, als ein Spieler von Teutonia im Strafraum alleine vor Radünz einschussbereit war. Das Fünfer-Mittelfeld der Lichtenrader agierte in der ersten Spielhälfte zu unterschiedlich, so das kaum ein Zusammenspiel entstand. Einige Akteure sah man gar nicht, einige hatten mit ihrem Trainingsrückstand mehr zu kämpfen als mit dem Spiel. Allein Jakubowski und vor allem Grunzke waren die, die noch für gefährliche Aktionen sorgten. Es dauerte bis etwa 10 Minuten vor der Pause, bis der Gastgeber das Spiel wieder ausgeglichener gestalten konnte. Nach einem Strafraumgerangel und kämpferischem Einsatz und Ballerkämpfung von Silbernagel, nutzte dieser die Verwirrung in der gegnerischen Abwehr und erzielte in der 40. Min. die 1:0 Führung für den LBC. Kurz danach hätte Jakubowski alles klar machen können, als er Sekunden vor der Pause seine größte Chance nicht verwerten konnte. Sein Gewaltschuss verfehlte das Gästetor nur knapp. Auch nach dem Wechsel war das Spiel ausgeglichen, aber nach 55 Minuten fiel fast aus dem Nichts der Spandauer Ausgleichstreffer. Eine Unachtsamkeit in der umgestellten LBC-Abwehr nutzte Wolk zum 1:1, der nur den Fuß hinhalten musste. Wer jetzt dachte das LBC-Team würde einbrechen, der hatte sich getäuscht. Die Mannschaft bewies Moral und ließ sich durch den Treffer nicht aus der Ruhe bringen. Immer wieder erarbeitete man sich über die Flügelspieler hervorragende Chancen. Ein weiteres großes Plus des LBC's waren diesmal die gleichwertigen Auswechselspieler. Mit Schmidt für Wagner und Reeck für Pfundt, kam noch mal richtig Schwung ins Spiel. Der Lichtenrader BC war jetzt die tonangebende Mannschaft, spielte souverän und geschlossen und so dauerte es nicht lange bis die Schwarzen wieder jubeln durften. Eine tolle Hereingabe von Schmidt konnte Jakubowski in der 75. Min. zum Erlösenden 2:1 einschießen. Jakubowski wurde zwar im Strafraum gelegt und Schiedsrichter Reichel wollte schon 11m pfeifen, aber als der Ball im Tor war, war die Sache schon erledigt. Der Treffer gab nun dem LBC Spiel die Sicherheit, die den Gästen nun abhanden kam. Beste Chancen wurden durch Silbernagel, Grunzke, Jakubowski vergeben und Marong setzte einen Freistoss an die Latte. Zehn Minuten später war ein Angriff über links durch Reeck der Ausgangspunkt zum 3:1. Schön wie er in der 85. Min. aus 20m mit der Pike den Torwart überlistete. Anschließend, machte Grunzke mit einem feinen Solo in der 89. alles klar. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung, ragte Grunzke, Silbernagel, Schmidt und Reeck heraus. Auch Radünz gefiel in einigen Szenen.