Lichtenrader BC vs.



Lichtenrader BC - NSF Gropiusstadt
Datum: 01.06.2013
Sportplatz: Halker Zeile 151, 12305 Berlin
Beginn: 15:00 Uhr
 



Lichtenrader BC - NSF Gropiusstadt 2:1 (0:0)

LBC: Radünz, Marong, Panning, Konrad, Krmpotic, Schumann Kluge, Krüger (5. Schmidt), Reeck (85. Piegsa), Wagner, Jakubowski.

Ers: Hecker, Piegsa, Schmidt,

Tore: 1:0 (55.) Marong, 2:0 (65.) Jakubowski, 2:1 (80.) Schäfer

LBC auf Platz vier gestürmt !?

Nach dem Rücktritt von Trainer Utz, wird das Team nun übergangsweise von Rudi Marong und Carsten Piegsa gecoacht.  Heute mussten sie in der anstehenden Begegnung nahezu auf die komplette Offensive verzichten, denn mit Wendl,  Silbernagel und Grunzke fehlen gleich drei Stammkräfte, die zusammen bereits 37 Tore in dieser Saison erzielt haben. Im Spiel gegen NSF Gropiusstadt begannen beide Mannschaften verhalten und waren zunächst auf Torsicherung aus. Zu Mitte der ersten Halbzeit kam der LBC etwas besser ins Spiel und hatte durch Kluge die einzige Torchance, als er aus bester Position den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Auch die abstiegsgefährdeten Neuköllner hatte ein-zwei Torschüsse ohne jedoch dabei gefährlich zu sein. Das Spiel verflachte hin bis zum Ende der Halbzeit, beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld. NSF hatte nach der Pause den besseren Start und hätte kurz nach Wiederanpfiff in Führung gehen müssen. Gienapp stand in der 47. Minute urplötzlich alleine vor LBC-Schlussmann Radünz und traf aus Nahdistanz nur die Latte . Kurzer Zeit später war es endlich soweit und der LBC konnte das 1:0 bejubeln. Marong belohnte sich und das Team in der 55. Min. für das geduldige Spiel. Klasse wie er den Ball unhaltbar aus 20m zur 1:0-Führung über die Mauer in die Maschen schlenzte. Der Gast versuchte nun mehr nach vorne zu machen blieb jedoch an der stabil stehenden LBC-Abwehr hängen. Die gelegentlichen Chancen zum Kontern konnte nicht genutzt werden, so dass es weiter ein enges Spiel blieb. In der 65. Min. war es dann Jakubowski der mit seinem Tor zum 2:0 für eine kleine Vorentscheidung sorgte. Als sich die LBC-Hintermannschaft einige Minuten später ein kleines Nickerchen gönnte, kamen die Neuköllner eher überraschend zum 2:1  Anschlusstreffer.  NSF versuchte verzweifelt letzte Kräfte zu mobilisieren, um das Spiel nochmal zu drehen, was aber nicht gelingen sollte. Zwar rannten die Gäste nun mit Mann und Maus auf das LBC-Tor, brachten dieses aber nur wirklich ernsthaft in Gefahr, wenn das LBC-Mittelfeld dies zu ließ. Was dann noch durch kam, landete aber in den Handschuhen von LBC-Keeper Radünz.
Fazit: Der LBC zeigte eine engagierte und mannschaftlich geschlossene Leistung. Vor allem Marong und Reeck stachen aus dem Lichtenrader Team heraus. Krüger verletzte sich leider in der 5. Min. und wird diese Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.