Lichtenrader BC -

SF Neukölln Rudow

Datum: 30.11.2011
Sportplatz: Halker Zeile 151,
12305 Berlin
Beginn: 19:30 Uhr



 

 
Lichtenrader BC vs. SF Neukölln Rudow



Lichtenrader BC - SF Neukölln Rudow (1:0) 2:0

 

LBC: Radünz, Marong, Konrad, Panning, Krimpotic, Piegsa (88. Schumann), Reeck (79. Gehm), Kluge, Wagner, Jakubowski, Pfundt (73. Wendl).

 

Ersatz: Wendl, Gehm, Schumann,

 

Tore: 1:0 (38.) Pfundt, 2:0 (70.) Jakubowski.

 

 

LBC schlägt Neukölln Rudow und klettert in der Tabelle weiter nach oben!

 


Auf Wunsch von den Gästen haben wir das Punktspiel auf dem Mittwochabend vorverlegt, da diese eine Mannschaftsfahrt geplant hatten, obwohl wir auf Krüger dadurch verzichten mussten. Von diesem sportlichen Verhalten könnte sich so mache Mannschaft aus Mariendorf eine Scheibe abschneiden.

Zum Spiel: Was für ein Spiel und was für eine Leistung der Mannschaft des Lichtenrader BC. Gegenüber der Vorwoche war die Elf im Spitzenspiel gegen die SF Neukölln Rudow nicht wieder zu erkennen. Von Beginn an stimmte die Einstellung und man nutzte die sich gebenden Torchancen eiskalt aus. Der Gast begann schwungvoll, schnell aber kamen die Hausherren deutlich besser ins Spiel. Aggressiv hatte Trainer Utz seine Truppe auf das Spitzenspiel in der Verbandsliga eingestellt, und so agierten die Lichtenrader von Beginn an mit konsequentem Pressing. Die Neuköllner fanden dadurch schwer ins Spiel. Die super aufgelegte LBC-Truppe, die immer wieder aus einer starken Abwehr heraus tolle Spielzüge aufs gegnerische Tor vorgetragen hat, spielte wie aus einem Guss. Dazu kam das Reeck, Kluge und Piegsa alle Zweikämpfe im Mittelfeld gewannen. So entstand dann auch die überfällige Führung in der 38. Min., als Pfundt am Strafraum freigespielt wurde und den Torwart mit einem Schlenzer ins lange Eck keine Chance ließ. So krönte Pfundt seine klasse Leistung und ersten Einsatz für die 11. Alt-Liga des LBC. Das die Sportfreunde aus Neukölln in Hälfte 1 bis dahin nicht ein einziges Mal auf das LBC Tor geschossen hatten, lag auch daran das Panning und Konrad die gefährlichen Sturmspitzen Macke und Ginap komplett abmeldeten. Wer nach dem Wechsel eine wild anrennende Gästemannschaft erwartete wurde enttäuscht. Es spielte nur noch eine Mannschaft und diese sich förmlich in einen Rausch. Mit viel Dampf und dem Ziel schnell das 2:0 nachzulegen, kam der LBC aus der Kabine. Von nun an hatten die Lichtenrader eine absolute Überzahl im Mittelfeld, die sich dann auch bald in Tore ummünzen sollte. Jakubowski tauchte auf einmal plötzlich vor dem gegnerischen Tor auf. Seinen trockenen Rechtsschuss konnte der stark reagierende Torwart gerade noch zur Ecke abwehren. Wenige Minuten später setzte sich der LBC mit einem Doppelpass zwischen Reeck und Krimpotic auf der linken Außenbahn durch und bediente im Rückraum Jakubowski, der sicherer als zuvor in der 70. Min zum hochverdienten 2:0 einschoss. Die letzte Chance des Spiels hatte der Neuköllner Lorenz der nach einem Eckball völlig frei aus Nahdistanz auf Tor köpfte, welche Keeper Radünz reflexartig entschärfte. Das letzte Fünkchen Hoffnung der Gäste, falls es überhaupt noch bestand, war erloschen und die Partie war entschieden.

Fazit: Aus einer "kompakten Mannschaft" hat besonders Reeck im Mittelfeld herausgeragt. Er gewann sämtliche Zweikämpfe und glänzte auch noch im Spielaufbau.


Trainer Utz war hellauf begeistert ob des Auftretens seiner Mannen: Das, was die Mannschaft heute gezeigt hat, war sensationell. Das war bislang die beste Saisonleitung.