Hertha BSC vs. Lichtenrader BC


Hertha BSC - Lichtenrader BC

Datum: 26.02.2012
Sportplatz: Olympiapark,

Friedrich-Friesen-Allee

Beginn: 10:00 Uhr



 

Hertha BSC - Lichtenrader BC 4:2 (0:2)

 

LBC: Radünz, Marong, Panning, Konrad (60. Schumann), Wendl, Preißer, Reeck (80. Balitzki), Kluge, Jakubowski, Silbernagel (20. Wagner), Grunzke.

 

Ersatz: Piegsa, Balitzki, Wagner, Schumann.

 

 

Tore: 0:1 (26.) Wagner, 0:2 (41.) Wendl, 1:2 (61. FE) Wittwer, 2:2 (63.) Lehmann, 3:2 (68.) Nickel, 4:2 (93.) Thielen.

 



 


 

Lichtenrader Wechselbäder
Gegen Hertha auswärts zur Halbzeit 2:0 geführt, dann noch 2:4 verloren

Eine bittere Niederlage musste der Lichtenrader BC gegen den Tabellenführer Hertha BSC einstecken. Zu Beginn des Spiels versuchte der Gastgeber das Spiel in die Hand zunehmen, was teilweise anfangs auch gelang. Der LBC fand schnell zu seinem Spiel und so gestaltete sich eine ausgeglichene Partie. Nur Schiedsrichter Lang (VfB Einheit zu Pankow) hatte Schwierigkeiten dem Spiel zu folgen und glänzte mit diversen Fehlentscheidungen auf beiden Seiten. Die besseren Chancen hatten anfangs die Herthaner die aber vom starken LBC-Keeper Radünz alle zunichte gemacht wurden. Nach und nach kam der LBC besser ins Spiel und war dann auch die bessere Mannschaft in der ersten Spielhälfte. Nach dem Panning gegen Wittwer und Konrad gegen Nickel ihre Gegenspieler gut in den Griff bekamen und kaum noch Chancen zu ließen, wurde gekonnt von hinten herausgespielt. Das LBC Mittelfeld war jetzt dominanter und so war es dann auch nicht zufällig dass der LBC mit 0:1 in Führung ging. Schön konnte der zuvor einwechselte Wagner eine Hereingabe in den Strafraum in der 26. Min. sicher verwandeln. Hertha war wohl vom Spielstand überrascht, haderte oft mit den Entscheidungen des Schiedsrichters und hatte lange Zeit an der Zweikampfstärke des Lichtenrader-Spiels zu knabbern. Im Mittelfeld ließ der LBC keinen richtigen Spielaufbau des Tabellenführers zu und den Rest blockte die Abwehr. Eine Hereingabe behauptet Wagner geschickt gegen zwei Gegenspieler und legt zurück auf Wendl, der aus ca. 11m in der 41. Min. zum 0:2 für den LBC einschoss. Zwei Minuten später hätte es sogar 0:3 für den LBC heißen können. Nach einem schönen Solo von Grunzke stand er frei vorm Torwart, schoss aber dann im Bedrängnis am Tor vorbei. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Herthaner eine wesentlich engagiertere Leistung. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Torjäger Nickel Riesenchancen zum Anschlusstreffer, als er zweimal vor dem Tor frei zum Kopfball kam. Nickel hatte jetzt deutlich mehr Aktionen, da LBC-Manndecker Konrad mehr und mehr in Richtung Schiedsrichter schimpfte und sich da durch komplett aus dem Spiel nahm.  Leider wurde der Spielverlauf immer mehr durch den Schiedsrichter beeinflusst. Zwei Fehlentscheidungen in kurzer Zeit kippte das spiel letztendlich. Erst ein umstrittener Elfmeter in der 61. zum 1:2 Anschlusstreffer durch Wittwer bracht die Gastgeber so richtig in Fahrt. Zwei Minuten später steht ein Herthaner hinter der LBC-Abwehr im Abseits, was wiederum von Schiedsrichter Lang, der zu diesem Zeitpunkt mit der Leitung des Spiels komplett überfoderten schien, nicht gesehen wurde. Dies nutzte in der 63. Min. Lehmann zum 2:2 Ausgleich. Die Gastgeber spielten nun wie aus einem Guss. Die Außen wurden bedient, die Mitte besetzt. Lichtenrade hatte kaum Gelegenheit an den Ball zu kommen. In der 68. Min war es dann Nickel der einen Konter zur 3:2 Führung für Hertha vollendete. Der Lichtenrader BC versuchte noch mal alles und hatte dann nicht mehr das Glück als Schumann knapp über das Tor köpfte. Das 4:2 durch Thielens war nicht mehr spielentscheidend, da der Schiedsrichter gleich darauf abpfiff.  Fazit: Am Ende stand eine aufgrund der zweiten Halbzeit selbst verschuldete, im entscheidenden Moment aber durch den Schiedsrichter beeinflusste Niederlage. Aus einer guten Mannschaftsleistung ragte erneut Torwart Radünz heraus.

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