FSV Spandauer Kickers - Lichtenrader BC
Datum: 13.11.2011
Beginn: 10:30 Uhr

 

 


FSV Spandauer Kickers vs. Lichtenrader BC



FSV Spandauer Kickers - Lichtenrader BC 2:1 (0:0)

 

LBC: Radünz, Marong, Konrad, Krimpotic, Piegsa, Kluge, Wagner, Reeck (46. Min. Preißer), Wendl, Silbernagel (80. Min. Balitzki), Krüger (85. Min. Utz)

Ersatz: Balitzki, Preißer, Utz.

Tore: 1:0 (75.) Hoffmann, 2:0 (77.Min.) Skerkas, 2:1 (83.) Preißer.

 

80 Minuten Dominanz zu wenig!

Die Euphorie ist dahin, Ernüchterung ist in Lichtenrade nach der 2:1-Niederlage des LBC am Sonntag beim Aufsteiger Spandauer Kickers angesagt. Auf der einen Seite herrschte Zufriedenheit, während auf der anderen Seite pure Enttäuschung zum Ausdruck kam. Nach dem Unentschieden gegen Frohnau wollte die Utz-Elf gegen die Spandauer Kickers unbedingt drei Punkte einfahren. Der Spandauer Anhang, sah eine über weite Strecken gefällig spielende Gäste-Elf aus Lichtenrade. Dabei waren es die Gastgeber, die den gefährlicheren Start hinlegten. Der LBC benötigte einige Minuten, um in der Partie anzukommen, wurde in Folge dann zusehends stärker und konnte sich reihenweise gute Torchancen herausspielen, die leider durch Krüger und Silbernagel nicht genutzt wurden. Im Mittelfeld glänzte Kluge und Reeck im Zweikampf und Krimpotic organisierte die Abwehr stark. Auch Wendel hätte wohl schon in der ersten Spielhälfte das Spiel entscheiden können, aber der Keeper aus Spandau konnte sein Kopfball aus Nahdistanz reflexartig halten und auch der Weitschuss ging nur an die Latte. Nach der Pause das gleiche Bild, der LBC drückt auf den Führungstreffer, schnürte die Kickers regelmäßig ein und erspielten sich etliche Großchancen. Leider konnten auch diese nicht genutzt werden und wie das manchmal so ist konnte der Gegner in der 75. Minute durch einen Freistoß aus 35m in den Winkel mit 1:0 in Führung gehen. Der LBC drängte nun auf den längst überfälligen Ausgleich. Zwei Minuten später das 2:0. In der 77. Min. gelingt den Hausherren ein Konter der vom eingewechselte Skerka vollendet wurde. In der 83. Minute mussten die Hausherren das 1:2 durch einen Schuss aus ca. 20 Metern in Kauf nehmen. Preißer konnte nach schönem Solo endlich einschießen, was aber letztlich viel zu spät kam. Nach dem Anschlusstreffer retteten sich die Gastgeben glücklich über die Zeit. Fazit: Wie so oft im Fußball, rächte sich die schlechte Chancenverwertung. Jetzt ist es soweit. Abstiegskampf ist jetzt auch in Lichtenrade angesagt. Jetzt muss der Karren aus dem Dreck gezogen werden.