Lichtenrader BC vs. SSV Köpenick-Oberspree


Lichtenrader BC - SSV Köpenick-Oberspree

Datum: 03.03.2012
Sportplatz: Halker Zeile 151, 12305 Berlin
Beginn: 14:45 Uhr



 

Lichtenrader BC 2:1 (1:0)

 

LBC: Radünz, Piegsa, Panning, Konrad (70. Reeck), Wendl, Preißer, Krimpotic, Wagner, Jakubowski, Grunzke, Pfundt (46. Schumann)

 

Ersatz: Schumann, Reeck, Utz.

 

 

Tore: 1:0 (15.) Jakubowski, 2:0 (70.) Wagner (FE), 2:1 (80.) Jopek.

 


Die Einstellung und das Ergebnis stimmte.

 

Im Spitzenspiel der Verbandsliga konnte eine taktisch hervorragend eingestellte Lichtenrader Mannschaft gegen den bisherigen Tabellenzweiten aus Köpenick einen Sieg erkämpfen. Leider konnte Trainer Utz dieses Mal nicht aus dem Vollen schöpfen. Kurzfristig meldeten sich Kluge und Gehm krank so wie Marong und Silbernagel verletzt ab. Zusätzlich wird Krüger wegen eines Kreuzbandrisses längerfristig ausfallen. In der 1. Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften und so kam es zu ganz wenigen Strafraumszenen. Die Gäste aus Köpenick versuchten anfangs energisch auf das LBC-Tor zu spielen, aber es fehlte an diesem Tage im Angriffszentrum einfach die Durchschlagskraft. In der gesamten Partie stand die Lichtenrader Mannschaft sehr gut in der Defensive, die Abwehrspieler Piegsa, Konrad und Panning ließen den Gästeangreifer kaum Spielraum. Bei einem der wenigen guten Angriffe des LBC konnte Jakubowski in der 15. Minute durch eine Unachtsamkeit in der Köpenicker Abwehr, eine weit geschlagene Flanke von Konrad, per Kopf zur überraschenden 1:0 Führung nutzen. Nach dem Wechsel nahm die Partie an Fahrt auf und die Zuschauer bekamen ein flottes Spiel zu sehen. Das Spiel hatte kämpferisch ein gutes Niveau und in vielen Zweikämpfen wurde von beiden Mannschaften eine gesunde Härte ins Spiel gebracht, wodurch allerdings auf beiden Seiten kein großer Spielfluss entstand. Im Mittelpunkt stand auch oft Schiedsrichter Wutke, der zwar konsequent kleinlich pfiff aber oft übertrieb. So auch in der 60. Minute, als sich Wendl in einem eigentlich normalen Zweikampf mit einem Spieler von Köpenick losriss, entschied Schiedsrichter Wutke zur Überraschung aller Spieler auf Tätlichkeit. Obwohl der Gegenspieler Herrn Wutke mitteilte, dass da nichts war, ließ sich der Schiedsrichter nicht umstimmen. Ab diesem Zeitpunkt verlor Schiedsrichter Wutke komplett den Faden. Die Gäste machten jetzt Dauerdruck auf das Tor des LBC, konnten aber einige sehr gute Möglichkeiten nicht nutzen. Es dauerte bis zur 69. Minute ehe sich Grunzke im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter wurde durch Wagner sicher zum 2:0 verwandelt.  In der 80. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Gäste mit dem Anschlusstreffer belohnt, als Jopek einen Freistoss verwandeln konnte. Von diesem Tor beflügelt machte der Tabellenzweite bis zum Schlusspfiff nochmals mächtig Druck, der LBC hielt diesem Druck aber stand und deshalb konnte man drei wichtige Punkte erkämpfen. Fazit: Gut gekämpft, drei Punkte und mehr nicht.

Zitat von Ralf Minge (Ehem. Trainer Dynamo Dresden): Ich kann mir keine Äußerungen zur Leistung des Schiedsrichters erlauben, sonst müsste ich einen Kredit aufnehmen.