Lichtenrader BC



Pokalsieger 2012

 





Lichtenrader BC vs. Hertha BSC




Lichtenrader BC - Hertha BSC

Datum: 17.05.2012
Beginn: 12:00 Uhr



 

Altliga: Lichtenrader BC gewinnt AOK-Pokal

Lichtenrader BC - Hertha BSC 1:1 (1:0)

Elfmeterschießen 8:7

Aufstellungen:

Hertha BSC: Henkel, Seidel, Riebensahm, Kapagiannidis, Savas (83. Wobeser), Gentsch, Marquardt (85. Becker), Lehmann, Kretschmer, (67. Prill), Wittwer (46. Lünsmann), Nickel.

LBC: Radünz, Marong, Konrad, Panning, Piegsa (73. Krimpotic), Schumann, Preißer (82. Silbernagel), Kluge, Jakubowski, Grunzke (67. Wagner), Wendl (85. Reeck)

 

Ersatz: Krimpotic, Silbernagel, Wagner, Reeck, Gehm, Balitzki.

 

Trainer: Uwe Utz

 



SR: Lange (VfB/Einh. Zu Pankow) - Zuschauer: 1000.

Tor: 1:0 (7.) Grunzke, 1:1 (50.) Lehmann.

 

Gelbe Karte: Wendl (U)

 

Beste Spieler: Radünz, Marong, Panning, Konrad -

                          Kapagiannidis, Kretschmer, Seidl.

                         

 

Titelverteidigung gelungen - Radünz hält den Pott fest!

Als Spielführer Thomas Jakubowski den AOK-Pokal in die Höhe stemmte, kannte der Jubel bei den Fußballern des Lichtenrader BC und seinen Anhängern keine Grenzen mehr. Mit einem ebenso überraschenden wie verdienten Erfolg hatte der Außenseiter im Pokalfinale der Alt-Liga Ü40 den Berliner Meister 2012 Hertha BSC gestürzt und den Titel verteidigt. Ingesamt ist es nach 2011 und 2008 der dritte Pokalsieg. Der mehrfache Berliner Meister und Deutsche Meister 2010 Hertha BSC konnte den Pokal bisher nicht einmal gewinnen und war an diesem Tag das erste Mal im Pokalfinale. Bei schönsten Fußballwetter machten die Fans des LBC sich schon vor dem Beginn des Spiels mit Fangesänge und Trommeln bemerkbar und zeigten gleich wer im Lichterfelder Stadion zahlenmäßig die überhand hatte. Vor ca. 1000 Zuschauern hatten die Herthaner von Beginn an Probleme, gegen kompakt stehende und sicher kombinierende Lichtenrader ins Spiel zu finden. Die beste Gelegenheit in der Anfangsphase, nutzte Grunzke mit einem Traumtor. Klasse wie er in der 7. Min. Hertha Keeper Henkel mit einem Heber von der Strafraumgrenze überlistete. Hertha zeigte sich zwar im gesamten Spiel spieltechnisch überlegend, doch die Südberliner hielten mit disziplinierter Abwehrarbeit und tollen Zweikämpfen dagegen. Der Berliner Meister versuchte den Ball schnell und gefährlich in die Spitze zu spielen, was aber nicht immer gelang da Konrad gegen Torschützenkönig Nickel sowie Panning gegen Wittwer ihre Gegenspieler sicher im Griff hatten und der souveräne Marong alles andere ausbügelte was durchkam. Gefahr kam so fast nur durch Standard-Situationen auf wie Freistöße aus der zweiten Reihe. So konnte auch Radünz seine klasse zeigen, als er einen Freistoß von Gentsch aus dem Dreiangel kratzte. Der LBC hätte aber vor der Pause noch das 2:0 erzielen können als Grunzkes Lupfer aus 20m  jedoch knapp übers Tor flog und Jakubowski und Wendl aus Nahdistanz  knapp über das Hertha-Gehäuse köpften. So ging der Außenseiter aus Lichtenrade nicht unverdient mit der Führung in die Pause. Nach dem Wechsel kam Hertha mit viel Schwung aus der Kabine und spielte jetzt mit Lünsmann für Wittwer, der zuvor von Panning kaltgestellt wurde. Kurz nach der Pause konnte Lehmann (50.) eine leichte Verwirrung im LBC-Strafraum nutzen und clever zum 1:1 Ausgleich einschieben. Wer jetzt dachte, nach dem Hertha jetzt das Tempo erhöhte, dass der Pokalsieger aus 2011 einbrechen würde, sah sich getäuscht. Mit Kampf und Leidenschaft hielt der LBC zur Freude von Trainer Uwe Utz und seiner zahlreichen Anhänger dagegen. Hertha BSC zeigte sich zwar überlegen, doch bis auf Seidels Distanzschuss über das Tor und Lünsmanns Direktabnahme sprang nicht mehr viel dabei heraus. Lichtenrader Angriffsbemühungen waren zum Schluss eher selten, aber hätte Silbernagel Sekunden vor dem Ende die Direktabnahme ins Tor "genagelt", wäre er zum Held geworden. Die kompakte LBC-Abwehr mit dem umsichtigen Marong an der Spitze und den zweikampfstarken Manndecker Panning und Konrad sowie das defensive Mittelfeld, ließ danach nichts mehr anbrennen. So blieb es beim Ergebnis von 1:1 nach 90 Minuten und so musste das Elfmeter-Schießen die Entscheidung bringen. Zwanzig "Elfer" waren erforderlich, um in diesem Spiel den Sieger zu ermitteln. Der Lichtenrader BC konnte schließlich mit einem Sieg im Elfmeter-Schießen den Pokal verteidigen.

 

Folgende Elfmeterschützen sind für den LBC angetreten:

1. Jörg Silbernagel - verschossen 0:0
2. Hertha BSC 0:1
3.Andreas Wagner 1:1
4. Hertha BSC 1:2
5.Rudi Marong 2:2
6. Hertha BSC - verschossen (Radünz hält) 2:2
7.Thomas Jakubowski - verschossen 2:2
8. Hertha BSC - verschossen (Radünz hält) 2:2
9.Frank Krmpotic 3:2
10. Hertha BSC 3:3
11. Martin Schumann 4:3
12. Hertha BSC 4:4
13. Dirk Kluge 5:4
14. Hertha BSC 5:5
15. Klaus Konrad 6:5
16. Hertha BSC 6:6
17. Detlef Reeck 7:6
18. Hertha BSC 7:7
19. Hans-Jörg Radünz 8:7
20. Hertha BSC - verschossen (Radünz hält) 8:7
ENDE - Der Pokal ist unser!!

Fazit: Rechtzeitig zum Pokalendspiel fand der LBC zur seiner Stärke zurück. Aus einer starken Mannschaftsleistung ragte Radünz, Marong, Panning und Konrad heraus.


Ein großer Dank an alle LBC-Fans, die uns beim und vor dem Spiel sensationell unterstützt haben. 

 

 

 


FuWo Bericht Pokalfinale 2012
Spielbericht des Pokalfinale 2012 aus der Fußballwoche.
FuWo Bericht Pokalfinale 2012.pdf
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Web-Feuerwerk
jetzt zünden!

© Pyrotechnik

Wir haben allen Grund zum Feiern,

danke an die Fans!“





 

Ein „magischer Tag“ gegen Hertha beschert den Lichtenrader BC den Pokalsieg. Nach dem Spiel bedankten sich die „Helden“ für die klasse Unterstützung bei den Fans. Ihr habt dem Pokalfinale einen würdigen Rahmen verliehen und wie von uns erhofft, das Lichterfelder – Stadion

ins Lichtenrader – Stadion verwandelt!



 Dafür sagen wir DANKE ! 

 

L wie Leidenschaft, B wie Begeisterung, C wie Charakter.







LBC - Fans
Lichtenrader Pokal - Feeling!